Ausstellung Gemeinsam gegen Sexismus in Bochum: Haltung, Bildung und Dialog


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Ein offener Raum für Reflexion, Haltung und gesellschaftliche Wahrnehmung
Die Ausstellung Gemeinsam gegen Sexismus in der Nachhaltigkeitszentrale Bochum lädt vom 1. bis 12. Juli 2026 dazu ein, Gewohnheiten des Blicks zu hinterfragen und das Thema Sexismus im Alltag neu zu betrachten. Die Präsentation verbindet politische Bildung mit einer klaren, zugänglichen Form der Ausstellungsatmosphäre und macht sichtbar, wie Sprache, Verhalten und Strukturen unser Zusammenleben prägen. Der Eintritt ist frei.
Ein Kunsterlebnis im Zeichen sozialer Nachhaltigkeit
Der Ort selbst ist Teil der Aussage: Mitten in der Bochumer Innenstadt entsteht in der Kortumstraße 93 ein offener Raum für Gespräche, Workshops und Ausstellungen. Die Nachhaltigkeitszentrale versteht sich als Werkstatt, Bühne und Diskussionsraum zugleich. In diesem Umfeld gewinnt die Ausstellung eine besondere Raumwirkung, weil sie nicht distanziert bleibt, sondern in den Alltag hineinragt und kulturelle Bildung mit gesellschaftlicher Verantwortung verbindet.
Themen zwischen Wahrnehmung, Sprache und Struktur
Im Mittelpunkt steht die Auseinandersetzung mit Sexismus als Form von Benachteiligung, Abwertung und Ausschluss aufgrund von Geschlecht oder Geschlechtsidentität. Die Ausstellung fordert dazu auf, eigene Erfahrungen zu reflektieren, gängige Vorstellungen zu prüfen und die oft unsichtbaren Mechanismen im privaten, beruflichen und öffentlichen Raum zu erkennen. Gerade darin liegt ihre Stärke: Sie eröffnet eine ästhetische Erfahrung, die weniger über Distanz als über Beteiligung wirkt.
Gespräch, Beteiligung und museumspädagogischer Mehrwert
Das Referat für Gleichstellung, Familie und Inklusion lädt an zwei Terminen ausdrücklich zum Austausch vor Ort ein: am 6. Juli 2026 von 13 bis 15 Uhr und am 8. Juli 2026 von 11 bis 13 Uhr. Damit wird aus der Ausstellung ein Lernort, der nicht nur informiert, sondern Gesprächsräume schafft. Die klare didaktische Ausrichtung macht das Format besonders wertvoll für alle, die kulturelle Bildung, gesellschaftliche Debatten und partizipative Vermittlung schätzen.
Fazit: Ein Besuch, der nachwirkt
Wer diese Ausstellung besucht, erlebt keine laute Inszenierung, sondern eine konzentrierte, relevante und zeitgemäße Form öffentlicher Kulturarbeit. Gemeinsam gegen Sexismus verbindet politische Wachheit mit offener Zugänglichkeit und lädt dazu ein, Haltung im eigenen Alltag neu zu denken. Ein Besuch lohnt sich für alle, die Kunst und Gesellschaft im direkten Zusammenhang erleben möchten.
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