Elternzeit mit Kunst zu How We Meet im Kunstmuseum Bochum


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Ein sanfter Kunstraum für Eltern, Kinder und neugierige Augen
Die Reihe Elternzeit mit Kunst öffnet das Kunstmuseum Bochum für eine besondere Form der Werkbetrachtung: entspannt, nahbar und mit Raum für Gespräch, Stillen, Füttern und Wickeln. Am 2. Juli 2026 führt das Format durch Yuko Mohri & Ei Arakawa-Nash – How We Meet, eine Ausstellung, die aus der Fluxus-Tradition heraus eine lebendige, spielerische und zugleich kunsthistorisch präzise Begegnung inszeniert. ([kunstmuseumbochum.de](https://www.kunstmuseumbochum.de/elternzeit/?utm_source=openai))
Fluxus als offenes System der Begegnung
Ausgangspunkt ist die große Fluxus-Schau How We Met, in der das Kunstmuseum Bochum die Schenkung von Fluxus-Werken der verstorbenen Galeristin Inge Baecker erstmals präsentierte. Mohri und Arakawa-Nash knüpfen daran an und entwickeln eine Ausstellung als Parcours, in dem Wasser, Geld und Salat als poetische Leitmotive auftauchen. Das Ergebnis ist ein Kunsterlebnis, das Prozess, Bewegung und Kommunikation über das fertige Objekt stellt. ([kunstmuseumbochum.de](https://www.kunstmuseumbochum.de/ausstellung-veranstaltung/details/how-we-meet-yuko-mohri-ei-arakawa-nash/))
Yuko Mohri: Klang, Readymade und sensible Installationen
Yuko Mohri, 1980 in Kanagawa geboren und in Tokio lebend, schafft Installationen und Skulpturen, die auf Umgebung, Licht, Temperatur und Luftfeuchtigkeit reagieren. Alltägliche Gegenstände wie Regenschirme, Glühbirnen, Papierrollen, Lebensmittel und Ventilatoren werden zu ortsspezifischen Arrangements, die an Maschinen oder Miniatur-Ökosysteme erinnern. Ihre Arbeit verbindet kinetische Skulptur, Klang und Readymade-Kultur zu einer ästhetischen Erfahrung, die stets im Wandel bleibt. ([kunstmuseumbochum.de](https://www.kunstmuseumbochum.de/ausstellung-veranstaltung/details/how-we-meet-yuko-mohri-ei-arakawa-nash/))
Ei Arakawa-Nash: Performance, Lyrik und kollektive Energie
Ei Arakawa-Nash, 1977 in Fukushima geboren und in Los Angeles lebend, arbeitet performativ und versteht Menschen, Objekte und Kunstwerke als gleichberechtigte Akteur*innen. Seine Praxis speist sich aus Fluxus und Gutai, aus Musik, Lyrik und dem lebendigen Moment der Aufführung. Internationale Ausstellungen und Biennale-Auftritte, darunter der japanische Pavillon der Biennale von Venedig 2026, markieren seine aktuelle künstlerische Sichtbarkeit. ([kunstmuseumbochum.de](https://www.kunstmuseumbochum.de/ausstellung-veranstaltung/details/how-we-meet-yuko-mohri-ei-arakawa-nash/))
Ein Museum als Ort des Austauschs
Das Kunstmuseum Bochum zeigt mit dieser Präsentation, wie zeitgenössische Kunstvermittlung funktioniert: offen, inklusiv und dialogisch. Die Veranstaltung richtet sich an Eltern mit Kindern von 0 bis 2 Jahren und bietet nach der Führung einen Moment im Museumscafé. Der Eintritt für die Elternzeit mit Kunst beträgt 6 Euro pro Person; ein Freigetränk ist enthalten. ([kunstmuseumbochum.de](https://www.kunstmuseumbochum.de/elternzeit/?utm_source=openai))
Fazit: Diese Führung verbindet Kunsterlebnis, familienfreundliche Atmosphäre und fundierte Kunstvermittlung zu einer wohltuenden Auszeit im Museum. Wer Fluxus nicht nur sehen, sondern körperlich und gedanklich erleben möchte, sollte diesen Termin in Bochum nicht verpassen. ([kunstmuseumbochum.de](https://www.kunstmuseumbochum.de/ausstellung-veranstaltung/details/how-we-meet-yuko-mohri-ei-arakawa-nash/))
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