How We Meet im Kunstmuseum Bochum: Fluxus als lebendiger Parcours


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Fluxus neu erlebt: Yuko Mohri und Ei Arakawa-Nash im Kunstmuseum Bochum
Die Führung zu How We Meet öffnet den Blick auf eine Ausstellung, in der sich Klang, Bewegung, Readymade und Performance zu einem lebendigen Kunsterlebnis verdichten. Im Kunstmuseum Bochum begegnen sich Yuko Mohri und Ei Arakawa-Nash erstmals als Duo und reagieren auf Werke aus der Fluxus-Sammlung des Hauses mit neuen Installationen, performativen Setzungen und poetischen Denkbildern.
Ein Parcours zwischen Wasser, Licht und Alltagsobjekten
Yuko Mohri verwandelt unscheinbare Dinge wie Regenschirme, Glühbirnen, Lebensmittel, Schläuche oder Ventilatoren in ortsspezifische Installationen. Ihre Arbeiten reagieren auf Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Licht und die Bewegungen des Publikums. So entsteht eine Ausstellungsatmosphäre, in der Skulptur nicht stillsteht, sondern als Choreografie aus Zufall, Rhythmus und Energie erfahrbar wird.
Fluxus als Haltung: Idee statt Kunstgenie
Die Ausstellung knüpft an die Fluxus-Bewegung an, die seit den 1960er Jahren Kunst radikal neu dachte: interdisziplinär, experimentell und mit einfachen Mitteln. Im Kunstmuseum Bochum treffen die beiden Künstler*innen auf Arbeiten von Alison Knowles, Geoffrey Hendricks, Daniel Spoerri, Wolf Vostell und Mauricio Kagel. Damit wird die Sammlung nicht nur gezeigt, sondern neu befragt - als offener Resonanzraum für Gegenwartskunst und Kunstgeschichte.
Ei Arakawa-Nash und die performative Dimension
Ei Arakawa-Nash arbeitet mit Menschen, Objekten und Bildern als gleichberechtigten Akteur*innen. Klang und Lyrik sind zentrale Elemente seiner Praxis, die sich zwischen Installation, Performance und institutioneller Reflexion bewegt. In How We Meet richtet er den Blick auf Systeme wie Währung, Kunstmarkt, CO2-Fußabdruck und Wert von Arbeit. So entsteht eine kluge, spielerische und zugleich hochaktuelle Werkbetrachtung.
Führung als kulturelle Bildung
Die Führung bietet einen vertieften Zugang zu Kuratierung, künstlerischer Strategie und Materialästhetik. Sie macht sichtbar, wie die Ausstellung als begehbarer Parcours aufgebaut ist und weshalb die Arbeiten von Mohri und Arakawa-Nash gerade im Dialog mit der Fluxus-Sammlung des Kunstmuseums ihre besondere Spannung entfalten. Für Kunstinteressierte, Studierende und neugierige Besucher*innen wird hier kulturelle Bildung unmittelbar als ästhetische Erfahrung spürbar.
Was Besucher*innen erwartet
Diese Führung ist mehr als ein Rundgang: Sie lädt dazu ein, die Kunst mit allen Sinnen zu lesen - über Klang, Bewegung, Leichtigkeit und Widerstand. Wer sich für zeitgenössische Kunst, Fluxus, Installation und Performance interessiert, erlebt im Kunstmuseum Bochum eine Ausstellung, die Denken und Wahrnehmen gleichermaßen herausfordert. Ein Besuch lohnt sich unbedingt live vor Ort.
Offizielle Kanäle von Kunstmuseum Bochum:
- Instagram: https://www.instagram.com/kunstmuseum_bochum
- Facebook: https://www.facebook.com/kunstmuseumbochum
- YouTube: kein offizielles Profil gefunden
- Website: https://www.kunstmuseumbochum.de/









