How We Meet im Kunstmuseum Bochum: Fluxus als lebendiger Parcours


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Fluxus in Bewegung: Eine Führung durch How We Meet im Kunstmuseum Bochum
Die Führung zu Yuko Mohri & Ei Arakawa-Nash – How We Meet öffnet den Blick auf eine Ausstellung, die Fluxus nicht als historische Fußnote, sondern als lebendige Gegenwart inszeniert. Im Kunstmuseum Bochum verschränken sich Installation, Performance, Klang und Skulptur zu einem Kunsterlebnis, das mit Wasser, Strom, Raum und Bewegung arbeitet. Die Ausstellung läuft vom 7. März bis 13. September 2026; die Führung am 2. September 2026 fällt auf den ersten Mittwoch des Monats, an dem der Eintritt im gesamten Museum frei ist. ([kunstmuseumbochum.de](https://www.kunstmuseumbochum.de/app/uploads/KMB_HowWeMeet_Handout-V4-ENG_WEB.pdf))
Ein Parcours zwischen Idee und Material
Ausgangspunkt ist die Fluxus-Sammlung des Kunstmuseums Bochum, die Werke von Alison Knowles, Daniel Spoerri, Wolf Vostell, Mauricio Kagel und Geoffrey Hendricks in einen neuen Zusammenhang rückt. Mohri und Arakawa-Nash entwickeln daraus einen spielerischen Parcours, in dem Water Money Salad als Denkfigur die Themen Wasser, Geld und Salat miteinander verknüpft. Das Resultat ist eine Ausstellungsatmosphäre, in der sich Kunstgeschichte, Gegenwartskunst und ästhetische Erfahrung gegenseitig befragen. ([kunstmuseumbochum.de](https://www.kunstmuseumbochum.de/app/uploads/KMB_HowWeMeet_Handout-V4-ENG_WEB.pdf))
Yuko Mohri: Klangskulpturen als feine Maschinen
Yuko Mohri arbeitet mit Installationen und Skulpturen, die sich abhängig von Umgebung, Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Licht und Publikumsbewegung verändern. Alltagssachen wie Regenschirme, Glühbirnen, Schläuche oder Lebensmittel werden zu kinetischen Klangräumen, in denen Zufall und Präzision aufeinandertreffen. Für Bochum zeigt sie unter anderem eine eigens adaptierte Version von Moré Moré (Leaky Tokyo), einer Arbeit, in der das Leck selbst zum poetischen Motor wird. Mohri vertrat 2024 den japanischen Pavillon auf der Biennale in Venedig. ([kunstmuseumbochum.de](https://www.kunstmuseumbochum.de/app/uploads/KMB_HowWeMeet_Handout-V4-ENG_WEB.pdf))
Ei Arakawa-Nash: Performance, Gleichheit und Denkraum
Ei Arakawa-Nash verbindet Installation und Performance mit Musik, Poesie und Beteiligung. Menschen, Objekte und Kunstwerke erscheinen in seinen Arbeiten als gleichberechtigte Akteure. In How We Meet untersucht er auch die Ökonomie von Kunst: CO2-Bilanz, Wert von Arbeit und die Logik des Kunstmarkts treten als kritische Themen hervor. Sein Ansatz knüpft an Fluxus und Gutai an und verankert die Ausstellung zugleich in der Gegenwart. ([kunstmuseumbochum.de](https://www.kunstmuseumbochum.de/app/uploads/KMB_HowWeMeet_Handout-V4-ENG_WEB.pdf))
Das Museum als offener Ort der kulturellen Bildung
Das Kunstmuseum Bochum liegt in der Kortumstraße 147 und ist barrierefrei zugänglich. Es verfügt über einen eigenen Parkplatz und bietet regelmäßige Führungen sowie Vermittlungsformate an. Die Ausstellung eignet sich besonders für Besucherinnen und Besucher, die zeitgenössische Kunst nicht nur betrachten, sondern räumlich und gedanklich erleben möchten. Die Führung am 2. September ist damit ein idealer Zugang zu einer Ausstellung, die Kuratierung als begehbares Denken versteht. ([bochum.de](https://www.bochum.de/Museum-Bochum))
Fazit
How We Meet zeigt, wie lebendig Fluxus heute gelesen werden kann: als Kunst des Übergangs, der Begegnung und des offenen Experiments. Die Führung vertieft diese Perspektive mit kunsthistorischer Klarheit und sinnlicher Nähe. Wer sich für Installationen, Performance und die Geschichte experimenteller Kunst interessiert, sollte diesen Termin in Bochum unbedingt live erleben. ([kunstmuseumbochum.de](https://www.kunstmuseumbochum.de/app/uploads/KMB_HowWeMeet_Handout-V4-ENG_WEB.pdf))
Offizielle Kanäle von Kunstmuseum Bochum:
- Instagram: https://www.instagram.com/bochum_de/
- Facebook: https://www.facebook.com/StadtBochum
- YouTube: https://www.youtube.com/StadtBochumDE
- Website: https://www.kunstmuseumbochum.de/










