Gregor Hildebrandt - Zwischen A und w in Bochum: Kunst aus Klang und Erinnerung


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Gregor Hildebrandt in Bochum: Zwischen Klang, Erinnerung und Materialpoesie
Mit Zwischen A und w zeigt Ruttkowski;68 in Bochum eine Ausstellung, die Gegenwartskunst als sinnliches Nachdenken über Speicher, Klang und Erinnerung erfahrbar macht. Gregor Hildebrandt verwandelt analoge Datenträger, Vinyl und Magnetband in eine poetische Bildsprache, die zwischen Malerei, Skulptur und Installation changiert.
Ein Kunsterlebnis zwischen Schwarz, Weiß und den Schatten der Popkultur
Hildebrandts Werk bewegt sich präzise zwischen Anfang und Ende, zwischen Alpha und Omega, zwischen persönlicher Erinnerung und kulturellem Archiv. Die Ausstellung entfaltet eine Ausstellungsatmosphäre, in der reduzierte Oberflächen, taktile Materialien und stille Anspielungen auf Musik, Film, Literatur und Kunstgeschichte ineinandergreifen. Aus Alltagsobjekten wird Kunst mit auratischer Spannung.
Material als Gedächtnis: Magnetband, Kassette, Vinyl
Besonders markant sind die aus Magnetband oder Audio-Kassetten aufgebauten Arbeiten, die geformten Vinyl-Skulpturen und die mosaikartigen Kompositionen aus zerbrochenen Schallplatten. Diese Werkbetrachtung eröffnet eine ästhetische Erfahrung, in der sich Klang fast sichtbar macht. Das Ergebnis ist eine subtile Form von Medienarchäologie, die das Verschwinden analoger Speichermedien in poetische Präsenz verwandelt.
Kuratorische Handschrift und kunsthistorischer Kontext
Kuratiert von Gregor Jansen, verweist die Schau auf das Spannungsfeld von Nouveau Réalisme, Minimalismus und einer zeitgenössischen Reflexion über das Alltägliche. Hildebrandt liest Interior Design, Konsumwelt und Popästhetik nicht als Nebenschauplätze, sondern als Material seiner Kunst. Gerade darin liegt die Stärke dieser Ausstellung: Sie verbindet kunsthistorische Tiefe mit unmittelbarer sinnlicher Wirkung.
Ruttkowski;68 als Ort für Gegenwartskunst
Der Bochumer Standort von Ruttkowski;68 bietet den passenden Rahmen für diese konzentrierte Präsentation. Die Galerie arbeitet standortübergreifend mit Malerei, Skulptur, Installation und zeitbasierter Kunst und bringt internationale Positionen nach Bochum. So entsteht ein Raum, in dem kulturelle Bildung, Werkverständnis und Kuratierung zusammenfinden.
Fazit
Zwischen A und w verspricht ein intensives Kunsterlebnis für alle, die Kunst nicht nur betrachten, sondern mit allen Sinnen lesen möchten. Wer sich für Gegenwartskunst, Materialästhetik und die poetische Kraft des Archivs interessiert, sollte diese Ausstellung unbedingt live erleben.
Offizielle Kanäle von Gregor Hildebrandt:
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