MAKE NEW CREATURES TOGETHER im Kunstmuseum Bochum: Hommage an Takako Saito


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Ein lebendiges Fluxus-Kunsterlebnis auf der Dachterrasse des Kunstmuseums
Mit MAKE NEW CREATURES TOGETHER richtet das Kunstmuseum Bochum am 30. Mai 2026 eine Hommage an Takako Saito aus. Die Veranstaltung verbindet Erinnerung, Performance und partizipative Kunst zu einem offenen Kunsterlebnis, das ganz im Geist der Fluxus-Bewegung steht: spielerisch, überraschend und nah am Publikum.
Takako Saito und die poetische Radikalität des Alltäglichen
Takako Saito zählte zu den prägenden Künstlerinnen des Fluxus-Umfelds. Ihre Arbeiten verschoben die Grenze zwischen Kunstwerk, Handlung und Spiel. Statt statischer Betrachtung entsteht bei ihr ein ästhetischer Prozess, in dem Material, Geste und Beteiligung zusammenfinden. Das Kunstmuseum Bochum würdigt mit dieser Hommage eine Künstlerin, deren Werk international gezeigt wurde und deren Einfluss auf Performancekunst und Konzeptkunst bis heute spürbar bleibt.
Ein Museum als Ort der Begegnung
Die Veranstaltung findet auf der Dachterrasse des Kunstmuseums statt und rückt damit den Raum selbst in den Mittelpunkt der Erfahrung. Unter freiem Himmel entfaltet sich eine Ausstellungsatmosphäre, die zwischen Nähe und Weite, Bewegung und Konzentration changiert. Wer Fluxus verstehen will, erlebt hier nicht nur Kunstbetrachtung, sondern ein lebendiges Zusammenkommen von Publikum, Aktion und künstlerischer Idee.
Performance, Aktion und kollektive Energie
Im Mittelpunkt stehen Performances und Aktionen, die das Prinzip des you and me feiern, ein Leitmotiv, das Takako Saitos Werk vielfach durchzieht. Solche Formate machen Kunst nicht zum abgeschlossenen Objekt, sondern zum Ereignis. Gerade darin liegt die Besonderheit dieser Hommage: Sie übersetzt kunsthistorische Erinnerung in Gegenwart, Rhythmus und gemeinsames Erleben.
Bochum als Fluxus-Ort
Mit Takako Saito verweist das Kunstmuseum zugleich auf eine wichtige lokale Kunstgeschichte. Bochum war durch die Galeristin Inge Baecker und ihre Nähe zu Avantgarde und Fluxus ein relevanter Ort für experimentelle Kunst. Diese historische Tiefe verleiht der Veranstaltung zusätzliche Bedeutung: Sie ist nicht nur Gedenkformat, sondern Teil einer kuratorischen Linie, die Bochum als Stadt der lebendigen Kunstvermittlung sichtbar macht.
Fazit: Wer am 30. Mai 2026 ins Kunstmuseum Bochum kommt, erwartet keine klassische Ausstellung im engen Sinn, sondern ein offenes, sinnliches und intellektuell anregendes Kunsterlebnis zwischen Hommage, Performance und kollektiver Erinnerung. Diese Veranstaltung lädt dazu ein, Takako Saito neu zu entdecken und Fluxus unmittelbar zu erleben – ein Besuch, der sich für Kunstinteressierte unbedingt lohnt.
Offizielle Kanäle von Kunstmuseum Bochum:
- Instagram: https://www.instagram.com/kunstmuseum_bochum/
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