Manifesta 16 Ruhr in der Gethsemane-Kirche Bochum: Kunst, Raum und Geschichte erleben


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Ein Kunsterlebnis zwischen Nachkriegsarchitektur, Gegenwartskunst und gelebter Nachbarschaft
Mit der Manifesta 16 Ruhr verwandelt sich die Gethsemane-Kirche in Bochum in einen Ort für zeitgenössische Kunst, kulturelle Bildung und neue Formen der Begegnung. Die europäische Biennale rückt ab dem 28. Juni 2026 die Geschichte der Nachkriegskirchen und ihre Zukunft in den Mittelpunkt eines vielschichtigen Ausstellungsparcours.
Ein Raum mit historischer Resonanz
Die Gethsemane-Kirche gilt als bemerkenswertes Beispiel einer protestantischen Notkirche. Errichtet 1947 bis 1950 nach dem Konzept von Otto Bartning, steht sie für Wiederaufbau, Gemeinschaft und architektonische Erfindungskraft. Genau diese Spannung macht den Ort für eine Ausstellung über Transformation, Erinnerung und urbane Kultur so eindrucksvoll.
Kuratierung mit dialogischem Anspruch
Für Bochum arbeiten die Kuratorin Anda Rottenberg und der Kurator sowie Autor Krzysztof Kosciuczuk zusammen. Die Manifesta 16 Ruhr setzt auf einen dialogischen Ansatz, bei dem Kunst aus dem Austausch zwischen internationalen und lokalen Perspektiven entsteht. In Gethsemane beteiligen sich unter anderem Mirosław Bałka, Mehtap Baydu, Zuza Golińska, Miedya Mahmod, Marina Naprushkina, Julia Nitschke, Mikołaj Sobczak und Cassidy Toner.
Einblick in Kunst, Bildung und Teilhabe
Die Manifesta 16 Ruhr verbindet Installationen, performative Formate und ortsspezifische Beiträge mit einem umfassenden Bildungs- und Vermittlungsprogramm. In Bochum werden kulturelle Bildung, Schule und Nachbarschaft ausdrücklich mitgedacht. So entsteht ein Kunsterlebnis, das nicht nur betrachtet, sondern als ästhetische Erfahrung im Raum und in der Stadtgesellschaft erlebt wird.
Barrierefreiheit und Besuch
Die Gethsemane-Kirche ist laut Veranstalter rollstuhlgerecht; eine Rampe ermöglicht den Zugang. Ein barrierefreies WC steht an diesem Ort jedoch nicht zur Verfügung. Die Öffnungszeiten während der Biennale liegen dienstags bis sonntags zwischen 11 und 18 Uhr, freitags und samstags bis 19 Uhr. Der Eintritt zur Manifesta 16 Ruhr ist frei.
Fazit
Wer Kunst, Architektur und gesellschaftliche Fragen im direkten Zusammenspiel erleben möchte, findet in der Gethsemane-Kirche einen der spannendsten Orte der Manifesta 16 Ruhr. Die Ausstellung eröffnet einen konzentrierten Blick auf Geschichte und Gegenwart des Ruhrgebiets und lädt dazu ein, die Arbeiten vor Ort selbst zu entdecken.
Offizielle Kanäle von Manifesta:
- Instagram: https://www.instagram.com/manifestabiennial/
- Facebook: https://de-de.facebook.com/manifestabiennial/photos/
- YouTube: https://www.youtube.com/@Manifesta_foundation/videos
- Website: https://manifesta.org/










