Manifesta 16 Ruhr in der St. Anna-Kirche Bochum: Kunst erleben im sakralen Raum


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Manifesta 16 Ruhr in der St. Anna-Kirche: Kunst, Raum und neue Perspektiven
Die Manifesta 16 Ruhr bringt ab dem 27. Juni 2026 zeitgenössische Kunst in die St. Anna-Kirche Bochum und verwandelt einen sakralen Ort in einen offenen Raum für Begegnung, Ausstellung und kulturelle Bildung. In Goldhamme trifft Architekturgeschichte auf eine europäische Biennale, die Kirche, Stadt und Gemeinschaft neu denkt.
Ein Kunsterlebnis zwischen sakralem Raum und Gegenwart
Die Manifesta 16 Ruhr widmet sich in Bochum und weiteren Städten des Ruhrgebiets den Nachkriegskirchen als architektonischem und gesellschaftlichem Erbe. In der St. Anna-Kirche entsteht eine Ausstellungsatmosphäre, in der Installation, ortsspezifische Kunst und Vermittlungsformate den Raum nicht nur bespielen, sondern sinnlich neu lesen. Licht, Material und räumliche Öffnung prägen dieses Kunsterlebnis.
Die Idee der Biennale: Transformation statt Stillstand
Manifesta gilt als europäische Nomadenbiennale und verbindet urbane Fragen mit künstlerischer Praxis. Für die 16. Ausgabe steht die Umnutzung leerer oder wenig genutzter Kirchengebäude im Mittelpunkt. Das Projekt denkt kulturelle Teilhabe, Nachbarschaft und gesellschaftlichen Zusammenhalt zusammen und setzt auf Workshops, Ausstellungen, Performances und familientaugliche Formate.
St. Anna in Goldhamme als Ort der Werkbetrachtung
Die Kirche St. Anna wurde 1929 nach einem Entwurf von Wilhelm Peter erbaut und liegt westlich des Bochumer Zentrums im Stadtteil Goldhamme. Dieser Stadtteil ist eng mit der Industrie- und Arbeitergeschichte des Ruhrgebiets verbunden. Genau hier entfaltet die Ausstellung ihre besondere Wirkung: als Dialog zwischen Baukultur, lokaler Erinnerung und zeitgenössischer Kunstproduktion.
Vermittlung, Bildung und offener Zugang
Zur Manifesta 16 Ruhr gehören ein umfangreiches Vermittlungsprogramm, öffentliche Gespräche und geführte Walks. Die Biennale richtet sich an ein breites Publikum, von Kunstinteressierten bis zu Familien und Schulgruppen. Der Eintritt ist frei, die Öffnungszeiten sind an den Wochenenden und unter der Woche klar strukturiert und erleichtern die Besuchsplanung.
Fazit: Ein Muss für Kunstfreunde im Ruhrgebiet
Wer aktuelle Kunst nicht nur betrachten, sondern räumlich und geistig erfahren möchte, findet in der St. Anna-Kirche ein starkes Ausstellungsformat. Die Manifesta 16 Ruhr verbindet kunsthistorische Reflexion mit Gegenwart, Architektur und sozialer Idee. Ein Besuch lohnt sich unbedingt live.
Offizielle Kanäle von Manifesta 16 Ruhr:
- Instagram: https://www.instagram.com/manifestabiennial/
- Facebook: https://de-de.facebook.com/manifestabiennial/photos/
- YouTube: https://www.youtube.com/%40Manifesta_foundation/videos
- Website: https://manifesta16.org/










