Manifesta 16 Ruhr in der St. Anna-Kirche Bochum: Kunst im sakralen Raum

Event: Manifesta 16 Ruhr in der St. Anna-Kirche Bochum in St. Anna-Kirche, Goldhammer Str. 14 A, 44793 Bochum on 3. Juli 2026

Datum und Uhrzeit

3. Juli 2026 11:00 Uhr

Veranstaltungsort

Bochum
44 Bochum, Deutschland

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Über diese Veranstaltung

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Entspannt

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Manifesta 16 Ruhr in der St. Anna-Kirche: Ein Kunsterlebnis zwischen Geschichte, Raum und Gegenwart

Mit der Manifesta 16 Ruhr öffnet sich die St. Anna-Kirche in Bochum als eindrucksvoller Ort zeitgenössischer Kunst. Am 3. Juli 2026 erwartet Besucherinnen und Besucher ein Ausstellungsformat, das den sakralen Raum, die Architektur der Nachkriegszeit und aktuelle künstlerische Positionen in einen vielschichtigen Dialog setzt.

Ein Kirchenraum als Bühne für zeitgenössische Kunst

Die Manifesta 16 Ruhr versteht sich als Biennale für Kunst im Stadtraum und in historisch aufgeladenen Gebäuden. In Bochum rückt die St. Anna-Kirche im Goldhamme-Viertel in den Fokus: ein Ort, dessen Architektur aus dem Jahr 1929 stammt und dessen Geschichte eng mit der industriellen Prägung des Stadtteils verbunden ist. Gerade diese Verbindung aus Industriekultur, Nachbarschaft und sakraler Aura verleiht der Ausstellung eine besondere Ausstellungsatmosphäre.

Architektur, Licht und Materialität

Die Kirche ist von klaren Linien, einer expressionistischen Formensprache und einer prägnanten Raumwirkung geprägt. Hinzu kommen die Glasarbeiten von Nikolaus Bette aus den 1970er-Jahren, die mit organischen Formen sowie roten, blauen und grünen Elementen den Innenraum atmosphärisch verdichten. Die Kunstbetrachtung in St. Anna wird dadurch selbst zum sinnlichen Erlebnis: Licht fällt gefiltert durch farbige Flächen, der Raum antwortet mit Ruhe, Konzentration und Resonanz.

Kunst als gesellschaftlicher Dialog

Manifesta 16 Ruhr widmet sich inhaltlich der Umnutzung ehemaliger Kirchenräume und der Frage, wie solche Orte kulturell neu belebt werden können. In Bochum sind unter anderem Arbeiten von Pedro Cabrita Reis, Kateryna Lysovenko, Pınar Öğrenci, Mykola Ridnyi, Wilhelm Sasnal und Marion Stokes angekündigt. Damit erhält die Ausstellung eine starke kunsthistorische und gesellschaftspolitische Tiefe: zwischen Installation, Malerei, Raumkunst und kultureller Bildung entstehen Perspektiven auf Migration, Erinnerung und städtische Transformation.

Vermittlung, Zugänglichkeit und Besuchserlebnis

Die Manifesta 16 Ruhr ist Teil eines umfassenden Vermittlungsprogramms mit Workshops, Education-Angeboten und öffentlichen Formaten. Für Besucherinnen und Besucher ist die Veranstaltung kostenlos zugänglich, ohne Ticketpflicht. Die St. Anna-Kirche ist mit Rollstuhl zugänglich; eine barrierefreie Toilette steht jedoch nicht zur Verfügung. Wer Kunst im Zusammenspiel von Ort, Geschichte und Gegenwart erleben möchte, findet hier ein ebenso poetisches wie reflektiertes Kunsterlebnis.

Fazit: Die Manifesta 16 Ruhr in der St. Anna-Kirche ist mehr als eine Ausstellung – sie ist eine Einladung, zeitgenössische Kunst in einem außergewöhnlichen Raum neu zu sehen. Wer sich für Kunst, Architektur und kulturelle Bildung interessiert, sollte diesen Termin unbedingt live erleben.

Offizielle Kanäle von Manifesta 16 Ruhr:

Quellen:

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