Manifesta 16 Ruhr in der St. Anna-Kirche Bochum: Kunst und Raum erleben


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Manifesta 16 Ruhr in der St. Anna-Kirche Bochum: Kunst, Raum und Erinnerung neu erleben
Mit der Manifesta 16 Ruhr öffnet sich die St. Anna-Kirche in Bochum als eindrucksvoller Ort zeitgenössischer Kunst. Die europäische Biennale rückt ehemalige Kirchengebäude in den Fokus und verbindet künstlerische Praxis mit Stadtgeschichte, gesellschaftlicher Debatte und kultureller Bildung.
Ein Kunsterlebnis zwischen Architektur und Gegenwart
Die St. Anna-Kirche in Goldhamme ist selbst Teil der Erzählung: ein geweihter Raum ohne laufende kirchliche Nutzung, erbaut 1929 und geprägt von schlichter expressionistischer Architektur. Die Ausstellung nutzt diese Atmosphäre als Resonanzraum für Werkbetrachtung, Raumwirkung und ästhetische Erfahrung.
Kuratorisches Konzept mit starker gesellschaftlicher Dimension
Manifesta 16 Ruhr versteht sich als nomadische Biennale, die auf soziale und kulturelle Fragen der Region reagiert. Unter dem Leitgedanken This is not a church werden zwölf ehemalige Kirchen zu offenen Orten der Begegnung, des Austauschs und des gemeinschaftlichen Lebens. In Bochum zeigt sich dieser Ansatz besonders deutlich in der Verbindung von Kunst, Architektur und lokaler Erinnerungskultur.
Teilnehmende Künstler und künstlerische Praxis
Für St. Anna sind unter anderem Pedro Cabrita Reis, Kateryna Lysovenko, Pınar Öğrenci, Mykola Ridnyi, Wilhelm Sasnal und Marion Stokes angekündigt. Damit trifft Skulptur, Installation, Malerei und dokumentarische Perspektive aufeinander. Die kuratorische Setzung verspricht dichte Bezüge zwischen Material, Raum und politischer Gegenwart.
Vermittlung, Bildung und Barrierefreiheit
Die Manifesta 16 Ruhr ist mit einem umfassenden Education- und Mediation-Programm verbunden. Laut den offiziellen Informationen gehören lokale Künstler*innen, Initiativen und gemeinschaftsorientierte Formate zum erweiterten Projektzusammenhang. Für St. Anna sind der Zugang per Rampe sowie rollstuhlgerechter Zugang ausgewiesen; zugleich gibt es keine rollstuhlgerechte Toilette vor Ort.
Fazit
Wer die Manifesta 16 Ruhr in der St. Anna-Kirche besucht, erlebt keine klassische Ausstellung, sondern ein vielschichtiges Kunsterlebnis zwischen Gegenwartskunst, Kirchenraum und Stadthistorie. Dieser Besuch eröffnet neue Perspektiven auf Bochum und das Ruhrgebiet und lohnt sich besonders für alle, die Kunst als geistigen und sinnlichen Erfahrungsraum schätzen. Ein Termin, der live unbedingt auf die Agenda gehört.
Offizielle Kanäle von Manifesta:
- Instagram: kein offizielles Profil gefunden
- Facebook: kein offizielles Profil gefunden
- YouTube: kein offizielles Profil gefunden
- Website: https://manifesta.org/about










