Manifesta 16 Ruhr in der St. Anna-Kirche: Kunst erleben in Bochum


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Manifesta 16 Ruhr in St. Anna: Kunst im Raum der Erinnerung
Die Manifesta 16 Ruhr bringt zeitgenössische Kunst in die St. Anna-Kirche Bochum und verwandelt den sakralen Raum in einen Ort für Werkbetrachtung, Dialog und ästhetische Erfahrung. Die europäische Biennale bespielt 2026 in Bochum, Essen, Gelsenkirchen und Duisburg leerstehende Nachkriegskirchen und macht sichtbar, wie Architektur, Stadtgesellschaft und Kulturgeschichte neu miteinander in Beziehung treten. ([ruhr-tourismus.de](https://www.ruhr-tourismus.de/en/events-im-ruhrgebiet/manifesta/))
Ein Kunsterlebnis zwischen Expressionismus und Gegenwart
St. Anna, 1929 nach einem Entwurf von Wilhelm Peter erbaut, steht im Bochumer Stadtteil Goldhamme, dessen Geschichte eng mit Stahlindustrie und Arbeiterkultur verbunden ist. Der schlichte expressionistische Bau schafft mit seiner klaren Raumstruktur eine konzentrierte Ausstellungsatmosphäre, in der Installationen, Performances und künstlerische Interventionen besonders intensiv wirken. ([staging.manifesta16.org](https://staging.manifesta16.org/de/venues/st-anna-bochem))
Kuratorische Idee und kultureller Kontext
Manifesta versteht sich als nomadische Plattform zwischen Kunst, Architektur, Urbanismus und gesellschaftlicher Praxis. In Bochum rückt die Biennale die Frage in den Mittelpunkt, wie Kirchenräume nach dem Wandel religiöser Nutzung neue Formen von Begegnung, Teilhabe und kultureller Bildung ermöglichen. Die Auswahl der Werke und Projekte folgt damit nicht nur einer kuratorischen Logik, sondern auch einem stadtgeschichtlichen Interesse an Transformation und sozialer Erinnerung. ([manifesta.org](https://manifesta.org/about?utm_source=openai))
Was Besucher in St. Anna erwartet
Für St. Anna sind laut offizieller Venue-Seite die Creative Mediators Anda Rottenberg und Krzysztof Kosciuczuk verantwortlich; als Teilnehmende werden Pedro Cabrita Reis, Kateryna Lysovenko, Pınar Öğrenci, Mykola Ridnyi, Wilhelm Sasnal und Marion Stokes genannt. Die Ausstellung öffnet damit ein vielschichtiges Feld zwischen Malerei, Skulptur, Installation und dokumentarisch geprägter Gegenwartskunst. Der Kirchenraum wird so zum Resonanzkörper für Fragen nach Erinnerung, Arbeit, Migration und öffentlicher Kultur. ([staging.manifesta16.org](https://staging.manifesta16.org/de/venues/st-anna-bochem))
Zugänglichkeit und Besuch
Die St.-Anna-Kirche ist rollstuhlgerecht zugänglich; vor Ort gibt es eine Rampe, jedoch kein rollstuhlgerechtes WC. Die Adresse lautet Goldhammer Str. 14A, 44793 Bochum. Manifesta 16 Ruhr ist laut offizieller Mitteilung kostenfrei zugänglich und lädt dazu ein, die Veranstaltungsorte im Ruhrgebiet als offene Räume der Kunst zu erleben. ([staging.manifesta16.org](https://staging.manifesta16.org/de/venues/st-anna-bochem))
Fazit
Manifesta 16 Ruhr in der St. Anna-Kirche Bochum verspricht ein intensives Kunsterlebnis, das die Kraft des Ortes ebenso ernst nimmt wie die Gegenwart der Kunst. Wer sich für kuratierte Ausstellungen, sakrale Architektur und kulturelle Bildung interessiert, erlebt hier einen der spannendsten Schauplätze der Biennale. Ein Besuch lohnt sich unbedingt – gerade live entfaltet dieser Ort seine ganze Wirkung. ([staging.manifesta16.org](https://staging.manifesta16.org/de/venues/st-anna-bochem))
Offizielle Kanäle von Manifesta:
- Instagram: https://www.instagram.com/manifestabiennial/
- Facebook: https://www.facebook.com/manifestabiennial/
- YouTube: https://www.youtube.com/channel/UCUe4nDkHy4zp9ANR_fHrp4A
- Website: https://manifesta.org/










