Manifesta 16 Ruhr in der St. Anna-Kirche Bochum: Kunst im Kirchenraum erleben

Event: Manifesta 16 Ruhr in der St. Anna-Kirche Bochum in St. Anna-Kirche, Goldhammer Str. 14 A, 44793 Bochum on 21. Juni 2026

Datum und Uhrzeit

21. Juni 2026 11:00 Uhr

Veranstaltungsort

Bochum
44 Bochum, Deutschland

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Über diese Veranstaltung

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Stimmung

Entspannt

Veranstaltungsorttyp

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Manifesta 16 Ruhr in St. Anna: Wenn ein Kirchenraum zur Kunstbühne wird

Mit der Manifesta 16 Ruhr öffnet sich die St. Anna-Kirche in Bochum als Ort für zeitgenössische Kunst, kulturelle Bildung und gesellschaftliche Debatten. Die europäische Wanderbiennale rückt leerstehende Nachkriegskirchen in den Mittelpunkt und fragt, wie sakrale Räume heute als Orte des Austauschs, der Begegnung und der ästhetischen Erfahrung neu gelesen werden können. In Bochum trifft diese Idee auf einen expressiven Kirchenbau von 1929 und auf ein Quartier, dessen Geschichte eng mit Industrie, Arbeit und Wandel verbunden ist. ([staging.manifesta16.org](https://staging.manifesta16.org/de/venues/st-anna-bochem))

Ein Raum zwischen Andacht und Intervention

Die St. Anna-Kirche in Goldhamme wirkt mit ihren klaren Linien und ihrer historischen Präsenz wie geschaffen für eine Ausstellung, die Architektur nicht als Kulisse, sondern als Mitspieler begreift. Hier verschmelzen Werkbetrachtung, Raumwirkung und Licht zu einem Kunsterlebnis, das über klassische Ausstellungssituationen hinausgeht. Die Manifesta 16 Ruhr nutzt genau diese Spannung, um gesellschaftliche Fragen in ein sinnlich erfahrbares Format zu übersetzen. ([staging.manifesta16.org](https://staging.manifesta16.org/de/venues/st-anna-bochem))

Künstlerische Positionen mit internationalem Profil

In St. Anna sind Arbeiten von Pedro Cabrita Reis, Kateryna Lysovenko, Pınar Öğrenci, Mykola Ridnyi, Wilhelm Sasnal und Marion Stokes angekündigt. Die künstlerische Auswahl folgt dem dialogischen Ansatz der Manifesta, die internationale Perspektiven mit lokalen Realitäten verbindet und Prozesse, Begegnungen und kollektive Imagination in den Vordergrund stellt. Dadurch entsteht kein statisches Schaulager, sondern eine Ausstellung, die als offener Denkraum funktioniert. ([staging.manifesta16.org](https://staging.manifesta16.org/de/venues/st-anna-bochem))

Goldhamme als historischer Resonanzraum

Der Standort verleiht dem Projekt zusätzliche Tiefe. Goldhamme war stark von Stahlindustrie und Arbeitergeschichte geprägt; die Kirche selbst entstand 1929 nach einem Entwurf von Wilhelm Peter und steht für eine sakrale Architektur der Zwischenkriegszeit. Nikolaus Bette ergänzte später Fenster mit lebendigen Farbformen in Rot, Blau und Grün, die dem Raum eine besondere atmosphärische Dichte verleihen. Für Besucherinnen und Besucher wird die Ausstellung damit zu einer kulturellen Entdeckungsreise zwischen Baugeschichte, Stadtentwicklung und Gegenwartskunst. ([staging.manifesta16.org](https://staging.manifesta16.org/de/venues/st-anna-bochem))

Vermittlung, Bildung und offener Zugang

Die Manifesta 16 Ruhr versteht sich nicht nur als Kunstausstellung, sondern auch als Bildungsprojekt. Laut offizieller Website umfasst sie Programme für unterschiedliche Zielgruppen, darunter auch Vermittlungs- und Mitmachformate. Für die St. Anna-Kirche sind die Öffnungszeiten von Dienstag bis Donnerstag und Sonntag von 11 bis 18 Uhr sowie Freitag und Samstag von 11 bis 19 Uhr angegeben. Der Eintritt ist frei. ([staging.manifesta16.org](https://staging.manifesta16.org/de/venues/st-anna-bochem))

Fazit

Wer die Manifesta 16 Ruhr in der St. Anna-Kirche besucht, erlebt Gegenwartskunst in einem Raum voller Geschichte, Materialität und gesellschaftlicher Bedeutung. Dieses Kunsterlebnis verbindet Architektur, Stadtwandel und internationale Kunstpositionen zu einer Ausstellung mit hoher kultureller Strahlkraft. Ein Besuch lohnt sich unbedingt, weil hier nicht nur Kunst gezeigt, sondern eine neue Idee von Öffentlichkeit erprobt wird. ([staging.manifesta16.org](https://staging.manifesta16.org/de/venues/st-anna-bochem))

Offizielle Kanäle von Manifesta:

Quellen:

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Häufig gestellte Fragen