Manifesta 16 Ruhr in der St. Anna-Kirche Bochum: Kunst und Architektur erleben


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Wenn Kunst eine Kirche neu denkt: Manifesta 16 Ruhr in Bochum
Die Manifesta 16 Ruhr kommt am 23. September 2026 in die St. Anna-Kirche Bochum und verwandelt einen historischen Kirchenraum in einen Ort zeitgenössischer Kunst, architektonischer Reflexion und kultureller Begegnung. Die Biennale findet vom 21. Juni bis 4. Oktober 2026 in vier Ruhrgebietsstädten statt und öffnet leerstehende Nachkriegskirchen für künstlerische und gesellschaftliche Projekte. ([manifesta16.org](https://manifesta16.org/about?utm_source=openai))
Ein Kunsterlebnis zwischen Raum, Licht und Erinnerung
St. Anna in Goldhamme gehört zu den markanten Bochumer Spielorten der Manifesta 16 Ruhr. Der 1929 errichtete Bau von Wilhelm Peter steht für den schlichten expressionistischen Stil seiner Zeit; seine Architektur verknüpft industrielle Stadtgeschichte, sakrale Aura und Gegenwartskunst zu einer dichten Ausstellungsatmosphäre. In Bochum arbeiten unter anderem Pedro Cabrita Reis, Kateryna Lysovenko, Pınar Öğrenci, Mykola Ridnyi, Wilhelm Sasnal und Marion Stokes an diesem Ort. ([staging.manifesta16.org](https://staging.manifesta16.org/de/venues/st-anna-bochem))
Kuratorische Idee mit gesellschaftlicher Tiefe
Manifesta versteht sich als europäische nomadische Biennale, die lokale Kontexte mit internationaler Kunstpraxis verbindet. In Bochum rückt die Ausstellung die Frage in den Mittelpunkt, wie ehemalige Kirchen als Räume für Gemeinschaft, Austausch und kulturelle Bildung neu gelesen werden können. Gerade in Goldhamme, einem Stadtteil mit enger Verbindung zur Stahlindustrie und zur Arbeitergeschichte, gewinnt diese kuratorische Setzung besondere Schärfe. ([manifesta16.org](https://manifesta16.org/about?utm_source=openai))
Bildung, Vermittlung und Zugänglichkeit
Die Manifesta 16 Ruhr arbeitet mit einem umfassenden Education- und Mediation-Programm. Der Eintritt ist kostenfrei und ohne Ticket möglich; die Öffnungszeiten für den regulären Besuch liegen mittwochs von 11.00 bis 18.00 Uhr. Für St. Anna ist ein stufenloser Zugang über eine Rampe ausgewiesen, zugleich gibt es vor Ort keine barrierefreie Toilette. ([manifesta16.org](https://www.manifesta16.org/about-manifesta?utm_source=openai))
Warum sich der Besuch lohnt
Wer Kunst im Dialog mit Raum, Geschichte und Stadtgesellschaft erleben möchte, findet hier eine Ausstellung von besonderer Intensität. Die Manifesta 16 Ruhr macht aus einem Kirchenraum eine lebendige Bühne für Werkbetrachtung, ästhetische Erfahrung und kulturelle Bildung. Ein Besuch in der St. Anna-Kirche lohnt sich für alle, die zeitgenössische Kunst nicht nur sehen, sondern als soziale und architektonische Erfahrung begreifen möchten. ([manifesta16.org](https://manifesta16.org/about?utm_source=openai))
Offizielle Kanäle von Manifesta 16 Ruhr:
- Instagram: https://www.instagram.com/manifestabiennial/
- Facebook: https://de-de.facebook.com/manifestabiennial/photos/
- YouTube: https://www.youtube.com/@Manifesta_foundation/videos
- Website: https://manifesta16.org/de










