Weg der Kohle im LWL-Museum Zeche Hannover: Fotografien mit Industriegeschichte


Datum und Uhrzeit
Veranstaltungsort
Tickets
Über diese Veranstaltung
Stimmung
Veranstaltungsorttyp
Weg der Kohle im LWL-Museum Zeche Hannover: Fotografie zwischen Industriekultur und Gegenwart
Die Sonderausstellung Weg der Kohle lenkt den Blick auf eine Arbeitswelt im Wandel und verbindet dokumentarische Fotografie mit der historischen Aura der Zeche Hannover in Bochum. Khalil Noé Döring verfolgt in seinen Aufnahmen den heutigen Weg der Kohle von der niederländischen Küste über Rotterdam, Waal und Rhein bis nach Duisburg und macht sichtbar, was sonst oft hinter Hafenzäunen, Werksmauern und industriellen Abläufen verborgen bleibt.
Industriekultur als Kunsterlebnis
Im historischen Umfeld des LWL-Museums entfalten die Fotografien eine besondere Ausstellungsatmosphäre. Die Spannung zwischen Malakowturm, Maschinenhalle und den aktuellen Bildern der Kohlelogistik schärft die Wahrnehmung für Material, Bewegung und Arbeit. Hier wird Fotografie zur präzisen Form der Werkbetrachtung: nüchtern, aufmerksam und zugleich von hoher ästhetischer Dichte.
Menschen, Maschinen und der Wandel der Arbeit
Im Mittelpunkt der Serie stehen nicht nur Frachter, Lager und industrielle Infrastruktur, sondern vor allem die Menschen und ihre Arbeitsumgebungen. Damit rückt die Ausstellung eine zentrale Frage der Industriekultur in den Fokus: Wie verändert sich Arbeit, wenn Rohstoffe trotz Energiewende und Kohleausstieg weiterhin transportiert, verarbeitet und genutzt werden? Die Bildsprache von Khalil Noé Döring verbindet dokumentarische Genauigkeit mit einem klaren Blick für gesellschaftliche Zusammenhänge.
Ein Ort mit starker historischer Resonanz
Die Zeche Hannover zählt zu den prägenden Orten der Bochumer Bergbaugeschichte. Das Museum erzählt von Steinkohleförderung, Dampftechnik und Industrialisierung; die Ausstellung Weg der Kohle erweitert diesen historischen Horizont um die Gegenwart des Kohleimports. So entsteht ein besonders dichtes Kunsterlebnis, das Kunstgeschichte, Kulturgeschichte und Museumspädagogik sinnvoll miteinander verknüpft.
Besuch, Vermittlung und Museumserlebnis
Das LWL-Museum Zeche Hannover ist in der Saison 2026 vom 21. März bis 25. Oktober geöffnet, mittwochs bis samstags von 14 bis 18 Uhr sowie sonn- und feiertags von 11 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei. Für Gruppen, Führungen und museumspädagogische Programme sind Buchungen möglich. Wer Industriekultur, Fotografie und gesellschaftliche Themen in einer eindrucksvollen Ausstellung erleben möchte, sollte diese Schau live besuchen und den Dialog zwischen historischem Ort und zeitgenössischer Bildsprache selbst erfahren.
Offizielle Kanäle von LWL-Museum Zeche Hannover:
- Instagram: Kein offizielles Profil gefunden
- Facebook: Kein offizielles Profil gefunden
- YouTube: Kein offizielles Profil gefunden
- Website: https://zeche-hannover.lwl.org/










