Ablasshandel oder nachhaltiger Klimaschutz? Ein Abend über Verantwortung und Gerechtigkeit

Event: Dr. Sven Rudolph: Ablasshandel oder nachhaltiger Klimaschutz? in Evangelische Stadtakademie, Westring 26 c, 44787 Bochum on 27. Oktober 2026

Datum und Uhrzeit

27. Oktober 2026 18:30 Uhr

Veranstaltungsort

Bochum
44 Bochum, Deutschland

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Über diese Veranstaltung

Kirche & GemeinschaftLiteratur & Lesungen

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Zwischen Gewissen, Verantwortung und Klimagerechtigkeit

Wie lässt sich christliche Verantwortung für die Schöpfung heute glaubwürdig leben? Der Vortrag mit Diskussion in der Evangelischen Stadtakademie Bochum lädt dazu ein, über CO₂-Kompensation, nachhaltigen Klimaschutz und die ethischen Fragen dahinter ins Gespräch zu kommen.

Wenn Kompensation zur Gewissensfrage wird

Im Mittelpunkt steht die Frage, was unter unvermeidbaren Restemissionen zu verstehen ist und welche Rolle Kompensationslösungen im kirchlichen Klimaschutz spielen. Der Abend verbindet klimapolitische Expertise mit einer gesellschaftlichen und theologischen Perspektive auf Verantwortung, Gerechtigkeit und den Schutz der Schöpfung.

Fachwissen aus Klimapolitik und Nachhaltigkeitsökonomie

Dr. Sven Rudolph ist Referent für Klimapolitik am Institut für Kirche und Gesellschaft der Evangelischen Kirche von Westfalen. Als Wirtschaftswissenschaftler arbeitet er zu Nachhaltigkeitsökonomie, politischer Ökonomie und Klimapolitik. Zuvor war er mehr als 20 Jahre wissenschaftlich an den Universitäten Kassel und Kyoto tätig und beriet politische Akteure in mehreren Ländern.

Vortrag und Diskussion in respektvoller Atmosphäre

Der Abend bietet Raum für konzentriertes Zuhören, kritische Reflexion und gemeinschaftlichen Austausch. Thematisiert werden die Zuverlässigkeit von Kompensationsprojekten, mögliche Grenzen ihrer Wirkung und die Frage, worauf bei ihrer Nutzung besonders zu achten ist. Die anschließende Diskussion öffnet den Raum für persönliche Fragen und unterschiedliche Sichtweisen.

Kirchlicher Klimaschutz mit Blick auf soziale Gerechtigkeit

Klimaschutz wird dabei nicht nur als technische oder politische Aufgabe verstanden. Auch soziale Gerechtigkeit, individuelle Verantwortung und institutionelles Handeln gehören zur Debatte. So entsteht eine religiöse Erfahrung des Nachdenkens, die Glaubenspraxis, Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Verantwortung miteinander verbindet.

Besucherinnen und Besucher erwartet ein informativer Abend mit fundierten Impulsen, klaren Fragen und offenem Dialog. Wer die Verbindung von Spiritualität, Ethik und Klimapolitik live erleben und über nachhaltige Wege des Handelns nachdenken möchte, findet hier einen anregenden Ort der Begegnung.

Quellen:

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