HateAid-Workshop in Bochum: Gemeinsam digitale Gewalt erkennen und solidarisch handeln


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Gemeinsam gegen digitale Gewalt: HateAid-Workshop lädt zu mehr Solidarität im Netz ein
Digitale Gewalt begegnet vielen Menschen direkt oder im eigenen Umfeld. Hasskommentare, das ungefragte Zusenden intimer Inhalte, die Veröffentlichung persönlicher Daten oder die Verbreitung privater Bilder hinterlassen Spuren und stellen Betroffene vor große Herausforderungen. Der kostenlose Online-Workshop mit HateAid zeigt am Dienstag, 10. November 2026, wie digitale Gewalt erkannt wird und wie solidarisches Handeln im Netz gelingen kann.
Digitale Gewalt erkennen und einordnen
Im Mittelpunkt stehen unterschiedliche Formen digitaler Gewalt und ihre oft weitreichenden Folgen. Gemeinsam mit Kathi Heffe, Psychologin mit Schwerpunkt Rechtspsychologie und Expertin in der Betroffenenberatung von HateAid, geht es um Hassrede, gezielte Einschüchterung, Identitätsmissbrauch und die Verbreitung persönlicher oder intimer Inhalte ohne Einverständnis.
Die Referentin bringt Erfahrungen aus dem direkten Kontakt mit Betroffenen ein. Ihre Arbeit umfasst emotional stabilisierende Beratung sowie Sicherheits- und Kommunikationsberatung. Dadurch verbindet der Workshop fachliche Einordnung mit praxisnahen Impulsen für den digitalen Alltag.
Prävention, Unterstützung und digitale Zivilcourage
Die Veranstaltung richtet den Blick nicht nur auf Gefahren, sondern auch auf konkrete Handlungsmöglichkeiten. Teilnehmende erfahren, wie sie sich präventiv schützen, welche ersten Schritte nach einem digitalen Übergriff sinnvoll sind und wo Betroffene Unterstützung finden.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie Zeuginnen und Zeugen digitaler Gewalt reagieren können. Die Veranstaltung macht deutlich, dass digitale Solidarität mehr bedeutet als ein einzelnes Gegenargument: Sie beginnt mit Zuhören, dem Ernstnehmen Betroffener und dem gemeinsamen Einstehen für einen respektvollen digitalen Raum.
Online-Format mit Raum für Austausch
Der Workshop findet online von 17:30 bis 19:00 Uhr statt. Die kompakte Veranstaltungsdauer eignet sich für alle, die sich informieren, eigene Fragen einbringen und ihre Handlungssicherheit im Umgang mit digitaler Gewalt stärken möchten. Im Fokus stehen Information, Austausch und eine klare Zielgruppenansprache für Menschen, die digitale Kommunikation sicherer und solidarischer gestalten wollen.
Fazit: Wissen stärkt, Solidarität wirkt
Der HateAid-Workshop verbindet Expertise aus der Betroffenenberatung mit verständlichen Impulsen für den Alltag. Wer digitale Gewalt besser erkennen, Betroffene unterstützen und sich selbst schützen möchte, erhält in 90 Minuten Orientierung und praktische Denkanstöße. Die Teilnahme ist kostenlos, die Plätze sind begrenzt. Eine Anmeldung bis zum 1. November 2026 lohnt sich.
Offizielle Kanäle von HateAid:
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