Der notwendige Engel in Bochum: Debora Antonellos Engel im Kirchenraum erleben


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Der notwendige Engel: Debora Antonellos Engel zwischen Sichtbarkeit und Spiritualität
Am Freitag, dem 6. November 2026, eröffnet in der Evangelischen Stadtkirche, Pauluskirche Bochum, die Ausstellung Der notwendige Engel von Debora Antonello. Die Vernissage beginnt um 18 Uhr und widmet sich einer Bildwelt, in der Trost, Schutz, Verletzlichkeit und Spiritualität in eine zeitgenössische Form finden.
Engel als poetische Gestalten des Unsichtbaren
Debora Antonello bringt ihre Engel aus dem Atelier in der Toskana in den sakralen Raum der Pauluskirche. Ihre Arbeiten verbinden Gravur, Druckgrafik und Malerei. Feine Linien treffen auf kraftvolle Pinselstriche, während sich Körper, Flügel und Zeichen zwischen Gegenständlichkeit und geistiger Vorstellung bewegen.
Die Künstlerin, 1967 in Cittadella geboren, lebt und arbeitet in einer romanischen Kirche im Chianti, die sie zu einem Atelier umgestaltet hat. Ihr Werk umfasst Zeichnung, Malerei, experimentelle Drucktechniken, Skulptur, Installation und objets d’art. Antonello stellte in Italien und international aus, unter anderem in Japan, und erhielt mehrere Auszeichnungen für ihre künstlerische Arbeit.
Eine Ausstellung im Dialog mit dem Kirchenraum
Die Ausstellungsatmosphäre der Pauluskirche eröffnet eine besondere ästhetische Erfahrung. Zwischen Architektur, Licht und Stille erscheinen Antonellos Engel nicht als rein religiöse Illustrationen, sondern als offene Denkfiguren. Sie verweisen auf das Bedürfnis nach Orientierung, Nähe und innerem Halt.
Die Werkbetrachtung führt dabei von der sichtbaren Oberfläche in eine symbolische Ebene. Gravierte Strukturen, gedruckte Spuren und malerische Gesten erzeugen eine fragile, zugleich konzentrierte Bildsprache. Das Motiv des Engels wird zum Übergang zwischen Himmel und Erde, zwischen Verletzlichkeit und Schutz.
Vernissage mit Musik, Kunstgeschichte und italienischer Gastfreundschaft
Die Eröffnung wird musikalisch von einem Piano-Saxophon-Duo begleitet. Grußworte sprechen Alice Joy Cox, Konsulin der Republik Italien, und Jörg Lukat, Oberbürgermeister der Stadt Bochum. Eine künstlerische Einführung gibt die Kunsthistorikerin Isabella Amaduzzi.
Damit verbindet die Vernissage zeitgenössische Kunst, kulturelle Bildung und den internationalen Austausch zwischen Deutschland und Italien. Im Anschluss laden italienischer Wein und kleine Köstlichkeiten zur Begegnung ein. Die Ausstellung und das Begleitprogramm entstehen in Zusammenarbeit mit der Pauluskirche Bochum Innenstadt und Rita Marcon, Ehrenpräsidentin der Vereinigung Deutsch-Italienischer Kultur-Gesellschaften.
Begleitprogramm mit Druckworkshop und Konzerten
Im Umfeld der Ausstellung findet am 5. November 2026 ein Monotypie-Workshop mit Debora Antonello im Kunstmuseum Bochum statt. Kinder ab acht Jahren und Erwachsene gestalten dabei eigene Drucke mit Pflanzen und selbst entwickelten Elementen. Weitere Programmpunkte umfassen ein Jazzkonzert mit Jasper van’t Hof, eine Wohnzimmerkirche, ein Benefizkonzert sowie eine Lesung.
Fazit: Ein Kunsterlebnis zwischen Trost und Offenheit
Der notwendige Engel verspricht ein eindringliches Kunsterlebnis an einem Ort, an dem Kunst, Architektur und Spiritualität unmittelbar miteinander in Beziehung treten. Besucherinnen und Besucher begegnen einer vielschichtigen Bildwelt, die Fragen nach Schutz, Hoffnung und menschlicher Verletzlichkeit offenhält. Die Vernissage lädt dazu ein, Debora Antonellos Engel live zu erleben und die ästhetische Erfahrung ihrer Arbeiten im Kirchenraum auf sich wirken zu lassen.
Offizielle Kanäle von Debora Antonello:
- Instagram: kein offizielles Profil gefunden
- Facebook: kein offizielles Profil gefunden
- YouTube: kein offizielles Profil gefunden
- Website: https://deboraantonello.com










