Es gibt viele Möglichkeiten, sich dem Absoluten zu nähern: Kunst in Bochum erleben

Event: Ausstellung: Es gibt viele Möglichkeiten, sich dem Absoluten zu nähern... in Evangelische Pauluskirche, Grabenstr. 9, 44787 Bochum on 14. Oktober 2026

Datum und Uhrzeit

14. Oktober 2026 10:00 Uhr

Veranstaltungsort

Bochum
44 Bochum, Deutschland

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Kostenlos

Über diese Veranstaltung

Ausstellungen & Museen

Stimmung

Entspannt

Veranstaltungsorttyp

Drinnen

Zwei künstlerische Wege zur Erfahrung des Absoluten

In der Evangelischen Pauluskirche Bochum begegnen sich Renate von Charlottenburg und BĀLAVAT in einer außergewöhnlichen Ausstellung. Unter dem Titel Es gibt viele Möglichkeiten, sich dem Absoluten zu nähern... versammelt die Präsentation zwei eigenständige Positionen, die sich mit dem Menschsein, dem Universellen und dem Transzendenten auseinandersetzen.

Philosophische Pop Art trifft poetische Zeichnung

BĀLAVAT nähert sich den großen Fragen der Existenz mit energischen, kraftvollen und großformatigen Objektbildern. Lyrisch-philosophische Texte begleiten seine Arbeiten und spannen gedankliche Bögen vom Profanen zum Universellen. Die plakative und provokante Bildsprache verankert seine Kunst in einer zeitgenössischen, philosophisch ausgerichteten Pop Art.

Renate von Charlottenburg entwickelt dazu einen nahezu konträren Ausdruck. Ihre detailreichen Bleistift-Tusche-Zeichnungen wirken leise, zärtlich und verspielt. Mythen und Märchen aus Ost und West bilden den kulturellen Resonanzraum ihrer Bildwelt. In ihrer als Meta-Romantik bezeichneten Kunst verbinden sich erzählerische Feinheit, humorvolle Brechung und kunsthistorische Bezüge zur deutschen Frühromantik.

Eine Ausstellung im sakralen Raum

Die Pauluskirche verleiht der Werkbetrachtung eine besondere Ausstellungsatmosphäre. Licht, Architektur und die stille Raumwirkung des Kirchenraums intensivieren die ästhetische Erfahrung. Objektbild, Zeichnung, Malerei und Installation erscheinen hier als unterschiedliche Formen der Annäherung an eine Wirklichkeit, die sich nicht eindeutig festlegen lässt.

Nach vielen separaten Ausstellungen werden die Werke der beiden Künstler, die über viele Jahre in Bochum lebten und arbeiteten, erstmals gemeinsam präsentiert. Die kuratorische Gegenüberstellung macht sichtbar, wie verschieden künstlerische Erkenntniswege sein können: BĀLAVAT arbeitet mit direkter Bildkraft und philosophischer Zuspitzung, während Renate von Charlottenburg über feine Linien, Figuren und mythische Erzählungen neue Horizonte öffnet.

Eröffnung mit Lesung und Moderation

Zur Eröffnung liest der Schauspieler Hansa Czypionka die Texte zu BĀLAVATs Bildern. Moderiert wird der Abend von dem Philosophen und Verleger Andreas Mascha. Renate von Charlottenburg ist bei der Vernissage anwesend. BĀLAVAT, der 2019 verstorben ist, bleibt durch seine Bilder und Schriften präsent.

Fazit: Kunst zwischen Mythos, Denken und Transzendenz

Die Ausstellung bietet ein konzentriertes Kunsterlebnis zwischen philosophischer Pop Art, poetischer Zeichnung, Mythos und geistiger Suche. Kunstinteressierte erleben zwei eigenständige Kunstrichtungen in einem Raum, der Wahrnehmung und Reflexion miteinander verbindet. Wer ästhetische Erfahrung, kulturelle Bildung und existenzielle Fragen in der Kunst sucht, sollte diese Ausstellung unbedingt live besuchen.

Offizielle Kanäle von Renate von Charlottenburg und BĀLAVAT:

Quellen:

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