How We Meet im Kunstmuseum Bochum: Fluxus, Klang und Begegnung erleben

Event: Führung auf Englisch: Yuko Mohri & Ei Arakawa-Nash – How We Meet in Kunstmuseum Bochum, Kortumstraße 147, 44787 Bochum on 9. September 2026

Datum und Uhrzeit

9. September 2026 17:00 Uhr

Künstler

Veranstaltungsort

Kunstmuseum Bochum
Kortumstraße 147, 44787 Bochum, Germany

Tickets

6,00

Über diese Veranstaltung

Ausstellungen & Museen

Stimmung

Entspannt

Veranstaltungsorttyp

Drinnen

Eine Ausstellung als lebendiger Dialog von Klang, Bewegung und Fluxus

Im Kunstmuseum Bochum eröffnet sich mit How We Meet ein Kunsterlebnis, das Sammlung, Installation und performative Energie auf seltene Weise verschränkt. Die Führung auf Englisch richtet den Blick auf eine Ausstellung, in der Yuko Mohri und Ei Arakawa-Nash erstmals zusammenarbeiten und sich von der Fluxus-Sammlung des Hauses inspirieren lassen. Der Parcours verbindet Wasser, Raum, Objekt, Klang und Idee zu einer Ausstellungsatmosphäre, in der Werkbetrachtung zur ästhetischen Erfahrung wird. Das Kunstmuseum Bochum beschreibt die Schau als große begehbare Installation und als Fortführung der Fluxus-Erzählung How We Met. ([kunstmuseumbochum.de](https://www.kunstmuseumbochum.de/ausstellung-veranstaltung/details/how-we-meet-yuko-mohri-ei-arakawa-nash/?utm_source=openai))

Fluxus als offenes Experiment

Fluxus veränderte seit den 1960er Jahren den Kunstbegriff radikal: nicht das abgeschlossene Meisterwerk, sondern die Idee, der Prozess und die Handlung traten in den Vordergrund. Genau hier setzt die Ausstellung an. Mohri und Arakawa-Nash beziehen sich auf Werke von Alison Knowles, Geoffrey Hendricks, George Brecht, Mauricio Kagel und weiteren Positionen aus dem Bestand des Kunstmuseums Bochum. So wird die Sammlung nicht nur gezeigt, sondern aktiv neu gelesen. ([kunstmuseumbochum.de](https://www.kunstmuseumbochum.de/ausstellung-veranstaltung/details/how-we-meet-yuko-mohri-ei-arakawa-nash/?utm_source=openai))

Yuko Mohri: Klangskulptur, Materialpoesie und kontrollierte Zufälle

Yuko Mohri ist international für Sound Installations und kinetische Skulpturen bekannt. Die Japan Foundation beschreibt ihre Praxis als Arbeit mit alltäglichen Objekten, die sich unter wechselnden Bedingungen ständig verändern. In Bochum erscheint dies in einer speziell adaptierten Version von Moré Moré, in der Wasserlecks, technische Eingriffe, Rhythmus und Bewegung zu einer sensiblen Choreografie werden. Mohri wurde 1980 in Kanagawa geboren, studierte Inter-media Art in Tokio und erhielt unter anderem den Nissan Art Award sowie Förderungen und Residenzen in New York, London und Paris. ([jpf.go.jp](https://www.jpf.go.jp/e/about/press/2024/dl/002e.pdf))

Ei Arakawa-Nash: Performance, Zusammenarbeit und gesellschaftliche Systeme

Ei Arakawa-Nash, 1977 in Iwaki geboren, arbeitet im Feld der Performance Art und verbindet künstlerische Praxis mit kollektiven Situationen, Sprache und Beteiligung. Die Ausstellung lässt erkennen, wie Arakawa-Nash Systeme wie Kunstmarkt, CO2-Bilanz oder Arbeitswert befragt und dabei performative Präsenz mit konzeptueller Schärfe verbindet. Für 2026 wurde er als Vertreter des Japan Pavilion der 61. Biennale von Venedig angekündigt, was seine internationale Sichtbarkeit zusätzlich unterstreicht. ([artplatform.go.jp](https://artplatform.go.jp/ja/artists/A1041))

Der Raum als begehbares Kunstwerk

Das Kunstmuseum Bochum betont, dass die Schau als große, begehbare Installation konzipiert ist. Wasser und Strom, Material und Raum, Publikum und Werk treten in wechselnde Beziehungen. Genau darin liegt die Faszination dieser Ausstellung: Sie verlangt kein distanziertes Betrachten, sondern eine wache, körperliche Wahrnehmung. Licht, Klang, Bewegung und die Architektur des Museums werden selbst zu Mitspielern des Kunsterlebnisses. ([kunstmuseumbochum.de](https://www.kunstmuseumbochum.de/ausstellung-veranstaltung/details/fuehrung-auf-englisch-yuko-mohri-ei-arakawa-nash-how-we-meet/?utm_source=openai))

Vermittlung und Besuchsqualität

Zur Ausstellung gehören regelmäßige Führungen und Veranstaltungen. Für den Museumsbesuch bietet das Kunstmuseum Bochum solide Rahmenbedingungen: Das Haus liegt an der Kortumstraße 147, ist barrierearm zugänglich, öffnet dienstags, donnerstags, freitags, samstags und sonntags von 10 bis 17 Uhr sowie mittwochs von 12 bis 20 Uhr. Die Teilnahme an Führungen ist laut Museum im Eintritt enthalten; für Wechselausstellungen gilt ein Eintrittspreis von 6 Euro, ermäßigt 3 Euro. ([kunstmuseumbochum.de](https://www.kunstmuseumbochum.de/kunstvermittlung/fuehrungen/?utm_source=openai))

Fazit: Diese Führung auf Englisch eröffnet einen intensiven Zugang zu einer Ausstellung, in der Fluxus nicht museal erstarrt, sondern als lebendige Gegenwart spürbar wird. Wer sich für zeitgenössische Kunst, Installation, Klangkunst und performative Strategien interessiert, sollte How We Meet unbedingt vor Ort erleben. ([kunstmuseumbochum.de](https://www.kunstmuseumbochum.de/ausstellung-veranstaltung/details/how-we-meet-yuko-mohri-ei-arakawa-nash/?utm_source=openai))

Offizielle Kanäle von Kunstmuseum Bochum:

Quellen:

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