Yuko Mohri & Ei Arakawa-Nash – How We Meet: Führung im Kunstmuseum Bochum


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Ein begehbares Kunsterlebnis zwischen Fluxus, Klang und Bewegung
Die Führung zu Yuko Mohri & Ei Arakawa-Nash – How We Meet im Kunstmuseum Bochum eröffnet einen präzisen Blick auf eine Ausstellung, die Kunst als lebendigen Prozess begreift. Am 20. Mai 2026 um 17:00 Uhr führt der Rundgang durch ein vielschichtiges Gefüge aus Installation, Skulptur, Performance und Klangkunst. Im Mittelpunkt stehen zwei Künstler*innen, deren Arbeiten die Fluxus-Tradition neu befragen und für die Gegenwart produktiv machen.
Fluxus als Denkraum der Gegenwart
Ausgangspunkt der Schau ist die bedeutende Fluxus-Sammlung des Kunstmuseums Bochum. Yuko Mohri und Ei Arakawa-Nash reagieren auf Werke von Alison Knowles, Daniel Spoerri, Mauricio Kagel und Geoffrey Hendricks mit einer spielerischen, zugleich hochreflektierten Ausstellungssprache. Die Kuratierung verbindet historische Avantgarde mit aktueller Kunstproduktion und macht sichtbar, wie radikal die Ideen der 1960er Jahre bis heute nachwirken.
Yuko Mohri: Klang, Readymade und poetische Systeme
Mohri entwickelt ortsspezifische Installationen, in denen Alltagsobjekte zu sensiblen Bild- und Klangmaschinen werden. Regenschirme, Glühbirnen, Papierrollen, Schläuche oder Ventilatoren formen ein fein austariertes Geflecht aus Bewegung, Zufall und Rhythmus. Licht, Luftfeuchtigkeit, Temperatur und die Präsenz des Publikums greifen in die Werkbetrachtung ein und verwandeln den Ausstellungsraum in ein ästhetisches Experiment.
Ei Arakawa-Nash: Performance als soziales Ereignis
Arakawa-Nash arbeitet performativ und versteht Menschen, Dinge und Bilder als gleichberechtigte Akteur*innen. Seine Arbeiten öffnen den Blick auf Systeme wie Währung, Kunstmarkt, CO2-Fußabdruck und Arbeitswert. Die Führung macht deutlich, wie sehr seine Praxis von der Fluxus-Bewegung und der Gutai-Tradition geprägt ist, ohne jemals historisch zu erstarren. Stattdessen entsteht ein offener Parcours, in dem Musik, Lyrik und kollektive Aktion die Ausstellungsatmosphäre prägen.
Wasser, Geld, Salat: ein Parcours voller Assoziationen
Unter dem Konzept Water Money Salad entfaltet sich eine Ausstellung, die zwischen metaphorischer Verdichtung und materieller Präsenz wechselt. Das Spiel mit scheinbar fremden Begriffen verweist auf die Offenheit zeitgenössischer Kunst und auf die Kraft des Zusammenhangs. Besucher*innen erleben eine Kunstvermittlung, die nicht nur erklärt, sondern zu ästhetischer Erfahrung einlädt.
Fazit
Wer diese Führung besucht, erlebt keine herkömmliche Ausstellungserklärung, sondern eine anspruchsvolle Annäherung an eine der spannendsten Präsentationen aktueller Kunst in Bochum. How We Meet verbindet Kunstgeschichte, Gegenwartskunst und sinnliche Erfahrung zu einem intensiven Museumsbesuch. Unbedingt live erleben und die Ausstellung im Raum wirken lassen.
Offizielle Kanäle von Kunstmuseum Bochum:
- Instagram: https://www.instagram.com/kunstmuseum_bochum/
- Facebook: https://www.facebook.com/pages/Kunstmuseum-Bochum/133810713334185
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- Website: https://www.kunstmuseumbochum.de/










