Gregor Hildebrandt - Zwischen A und w im RUTTKOWSKI;68 Bochum


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Gregor Hildebrandt in Bochum: Zwischen Klang, Erinnerung und materialischer Malerei
Mit Zwischen A und w zeigt RUTTKOWSKI;68 Bochum ab dem 3. Juni 2026 eine Ausstellung, die Gregor Hildebrandts unverwechselbare Bildsprache in ihrer ganzen poetischen Spannung entfaltet. Der Künstler arbeitet mit analogen Speichermedien, mit Magnetband, Kassette und Vinyl, und verwandelt Träger von Musik und Erinnerung in präzise komponierte Kunstwerke.
Ein Kunsterlebnis zwischen Material und Mythos
Hildebrandt gehört zu den markantesten Positionen der zeitgenössischen Kunst in Deutschland. Seine Bilder, Skulpturen und Installationen entstehen aus dem, was die Gegenwart bereits abgelegt hat: Tonträger, Audio-Kassetten, Schallplatten und andere Spuren einer analogen Kultur. Aus diesem Material formt er eine eigenständige Ästhetik, in der Malerei, Skulptur und Raumwirkung ineinandergreifen. Die Arbeiten tragen die Stille des Archivs in sich und zugleich die Resonanz von Musik, Popkultur und Kunstgeschichte.
Zwischen A und w: eine Ausstellung voller Referenzen
Der Titel verweist auf ein persönliches und kulturelles Koordinatensystem, das sich von A bis W spannt und in Bochum zu einem vielschichtigen Bedeutungsraum verdichtet. Kuratiert von Gregor Jansen, entfaltet die Ausstellung ein Spiel aus Allusionen, biografischen Spuren und kunsthistorischen Bezügen. Der Text der Veranstaltung verweist auf Elternnamen, Künstlerinnen und Künstler, Pop-Ikonen und Alltagsmotive; daraus entsteht ein dichtes Netz aus Erinnerung, Sprache und Bild.
Besonders eindrucksvoll bleibt Hildebrandts Umgang mit dem scheinbar Vergänglichen. Die aus Magnetband oder Audio-Kassetten aufgebauten Arbeiten wirken wie malerische Notationen von Klang. Die aus Vinyl geformten Skulpturen und die Mosaike aus zerbrochenen Schallplatten erzeugen eine taktile Präsenz, die den Blick ebenso fordert wie das Gedächtnis. Das Ergebnis ist eine Ausstellung, die zwischen Minimalismus, Nouveau Réalisme und konzeptueller Werkbetrachtung oszilliert.
RUTTKOWSKI;68 Bochum als Bühne für Gegenwartskunst
Der Ausstellungsort in der Schlossstr. 1A ist mehr als ein neutraler Rahmen. RUTTKOWSKI;68 Bochum versteht sich als Galerie für zeitgenössische Kunst mit einem breiten Spektrum von Malerei, Installation, Skulptur und zeitbasierten Medien. Der Raum in Bochum, 2025 eröffnet, fügt sich in die regionale Kunstszene ein und bietet zugleich ein konzentriertes Kunsterlebnis für Besucherinnen und Besucher, die Gegenwartskunst in klarer, atmosphärischer Präsentation erleben möchten.
Die Ausstellung ist als Schlechtwetterangebot ausgewiesen und der Eintritt ist frei. Das macht den Besuch nicht nur niedrigschwellig, sondern auch ideal für spontane Kunsttage im Sommer 2026.
Was Besucherinnen und Besucher erwartet
Wer sich auf Zwischen A und w einlässt, begegnet einer Ausstellung über Erinnerung als Material, über Klang als Form und über das Pochen der Gegenwart im analogen Archiv. Hildebrandt baut aus dem Verschwinden eine starke Bildsprache, die im Raum ebenso leuchtet wie nachwirkt. Ein Besuch lohnt sich für alle, die Kunst nicht nur sehen, sondern als ästhetische Erfahrung, kulturelle Bildung und intensive Werkbetrachtung erleben möchten.
Fazit
Gregor Hildebrandt - Zwischen A und w ist eine Ausstellung für Augen, Ohr und Gedächtnis. Sie verbindet Kunstgeschichte, Materialästhetik und poetische Verdichtung zu einem selten dichten Erlebnis. Wer zeitgenössische Kunst in Bochum entdecken will, sollte diese Schau unbedingt live besuchen.
Offizielle Kanäle von Gregor Hildebrandt:
- Website: https://www.galerieklueser.com/kuenstler/gregor-hildebrandt/
- Instagram: Kein offizielles Profil gefunden
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- YouTube: Kein offizielles Profil gefunden










