KUNST MIT KUCHEN im Kunstmuseum Bochum: How we meet als lebendiges Kunsterlebnis


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Ein spielerischer Parcours zwischen Fluxus, Klang und Begegnung
Mit KUNST MIT KUCHEN: Yuko Mohri & Ei Arakawa-Nash – How we meet öffnet das Kunstmuseum Bochum einen Raum für eine besondere ästhetische Erfahrung: Kunstbetrachtung in entspannter Atmosphäre, Gespräch, Museumscafé und ein Blick auf eine Ausstellung, die experimentelle Kunstgeschichte lebendig werden lässt. Am 24. Juni 2026 verbindet dieser Termin Führung und Begegnung zu einem Kunsterlebnis, das sich an kunstinteressierte Besucherinnen und Besucher richtet, die Gegenwartskunst nicht nur sehen, sondern im Raum erfahren möchten.
Fluxus im Heute: Wenn Kunst auf Alltag trifft
Die Ausstellung knüpft an die Fluxus-Schau How We Met an, in deren Folge der Nachlass der Bochumer Galeristin Inge Baecker erstmals in die Sammlung des Kunstmuseum Bochum eingebunden wurde. Yuko Mohri und Ei Arakawa-Nash reagieren auf diese historische Materialbasis mit einer zeitgenössischen, spielerischen und zugleich präzise kuratierten Parcours-Inszenierung. Im Zentrum stehen einfache Dinge und große Fragen: Wasser, Obst, Geld, Energie, Arbeit und die Frage, wie Kunst sich in Bewegung hält.
Yuko Mohri: Installation als lebendiges System
Yuko Mohri, 1980 in Kanagawa geboren und in Tokio lebend, entwickelt Installationen und Skulpturen, die sich ständig verändern. Ihre Arbeiten funktionieren wie empfindliche Maschinen oder kleine Ökosysteme. Im Bochumer Kontext trifft das besonders auf Decomposition: 24 Red und Moré Moré (Leaky): Variations zu, in denen organische Materialien, Alltagsobjekte und technische Elemente aufeinanderprallen. Licht, Temperatur, Feuchtigkeit und die Bewegung der Besucherinnen und Besucher werden Teil der Werkbetrachtung.
Ei Arakawa-Nash: Performance, Partizipation und Fluxus-Erbe
Ei Arakawa-Nash, 1977 in Fukushima geboren und in Los Angeles lebend, arbeitet mit Installation und Performance. Seine Kunst setzt auf Gleichrangigkeit: Dinge, Bilder und Menschen erscheinen als gemeinsame Akteure. Mit LED-Paintings, neuen Produktionen und dem Projekt Water Money Salad verknüpft er Fragen nach Geld, Kunstmarkt, ökologischer Verantwortung und künstlerischer Arbeit. Die Ausstellung zitiert den Geist von Fluxus, ohne in Nostalgie zu verfallen.
Ein Museum als Erfahrungsraum
Das Kunstmuseum Bochum eignet sich für dieses Format in besonderer Weise: Es verbindet Sammlung, Vermittlung und Gegenwartskunst mit einer offenen, barrierearmen Besuchssituation. Die Ausstellung ist als begehbarer Parcours gedacht, in dem sich Raumwirkung, Klang, Materialität und Bewegung unmittelbar entfalten. Wer hier hinsieht, erlebt nicht nur Werke, sondern auch Beziehungen zwischen Kunst, Publikum und institutionellem Gedächtnis.
Kunst mit Kuchen: Kulturgenuss für Seniorinnen und Senioren
Das Format Kunst mit Kuchen richtet sich besonders an Seniorinnen und Senioren, die das Museum in ruhiger Umgebung kennenlernen möchten. Die Führung wird durch ein gemeinsames Gespräch bei Kuchen und Getränk ergänzt. Genau darin liegt der Reiz dieses Angebots: kulturelle Bildung ohne Hemmschwelle, vermittelt mit fachlicher Kompetenz und sozialer Wärme.
Fazit: KUNST MIT KUCHEN: Yuko Mohri & Ei Arakawa-Nash – How we meet verspricht einen inspirierenden Nachmittag zwischen Fluxus-Geschichte, zeitgenössischer Installation und persönlicher Begegnung. Wer experimentelle Kunst liebt oder neu entdecken möchte, sollte diesen Termin im Kunstmuseum Bochum live erleben.
Offizielle Kanäle von Kunstmuseum Bochum:
- Instagram: https://instagram.com/kunstmuseum_bochum
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- Website: https://www.kunstmuseumbochum.de/










