Manifesta 16 Ruhr in der St. Anna-Kirche Bochum: Kunst und Raum neu erleben


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Manifesta 16 Ruhr in der St. Anna-Kirche Bochum: Kunst im Spannungsfeld von Raum, Erinnerung und Gegenwart
Die Manifesta 16 Ruhr verwandelt die St. Anna-Kirche in Bochum-Goldhamme in einen Ort ästhetischer Erfahrung, an dem zeitgenössische Kunst, Architektur und gesellschaftliche Fragen aufeinandertreffen. Die Biennale läuft vom 21. Juni bis 4. Oktober 2026 und ist frei zugänglich; in Bochum gehört St. Anna zu den ausgewählten Kirchenstandorten, an denen neue künstlerische Arbeiten und Vermittlungsformate entstehen. ([manifesta.org](https://manifesta.org/editions/manifesta-16-ruhr/about?utm_source=openai))
Ein Kunsterlebnis zwischen Nachkriegsarchitektur und urbaner Identität
St. Anna wurde 1929 von Wilhelm Peter entworfen und liegt westlich des Bochumer Zentrums im Stadtteil Goldhamme, dessen Geschichte eng mit Stahlindustrie und Arbeiterkultur verbunden ist. Der Ort bringt damit eine präzise Mischung aus sakraler Raumwirkung, städtischer Erinnerung und sozialem Wandel mit, die für die kuratorische Logik der Manifesta 16 Ruhr zentral ist. ([staging.manifesta16.org](https://staging.manifesta16.org/de/venues/st-anna-bochem))
Kuratierung als Dialog: Künstlerische Positionen in Bochum
Für Bochum arbeiten die Creative Mediators Anda Rottenberg und Krzysztof Kosciuczuk zusammen. Rottenberg gilt als eine der einflussreichsten Kuratorinnen Polens und war Direktorin der Zachęta National Gallery; Kosciuczuk ist Kurator, Writer und mit Stationen von documenta 14 bis Muzeum Susch sowie Beiträgen für Frieze und Artforum verbunden. In St. Anna sind unter anderem Pedro Cabrita Reis, Kateryna Lysovenko, Pınar Öğrenci, Mykola Ridnyi, Wilhelm Sasnal und Marion Stokes beteiligt. ([manifesta.org](https://manifesta.org/news/manifesta-ruhr-announces-artistic-team?utm_source=openai))
Vermittlung, Bildung und offene Zugänge
Die Manifesta 16 Ruhr versteht sich nicht nur als Ausstellung, sondern als Plattform für Workshops, Performances, Familienformate und Bildungsarbeit. Besonders hervorzuheben ist das umfangreiche Education- und Mediation-Programm, das Schulen, Jugendliche und lokale Gemeinschaften einbindet. Für Besucherinnen und Besucher bedeutet das: Werkbetrachtung wird hier zu einem lebendigen Prozess, in dem Raum, Material und gesellschaftlicher Kontext ineinandergreifen. ([manifesta.org](https://manifesta.org/editions/manifesta-16-ruhr/about?utm_source=openai))
Besuch vor Ort
Die St. Anna-Kirche ist barrierearm zugänglich; laut offizieller Besucherinformation gibt es eine Rampe für Rollstuhlfahrende, jedoch keine rollstuhlgerechte Toilette. Die Öffnungszeiten der Manifesta-Standorte liegen im Biennale-Zeitraum dienstags bis donnerstags von 11.00 bis 18.00 Uhr, freitags und samstags von 11.00 bis 19.00 Uhr sowie sonntags von 11.00 bis 18.00 Uhr. Der Eintritt ist frei. ([staging.manifesta16.org](https://staging.manifesta16.org/de/venues/st-anna-bochem))
Fazit
Wer die Manifesta 16 Ruhr in der St. Anna-Kirche Bochum besucht, erlebt keine gewöhnliche Ausstellung, sondern eine vielschichtige Begegnung mit Architektur, Gegenwartskunst und Stadterzählung. Dieses Kunsterlebnis verbindet kulturelle Bildung mit atmosphärischer Tiefe und macht Lust auf einen Besuch vor Ort. ([staging.manifesta16.org](https://staging.manifesta16.org/de/venues/st-anna-bochem))
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