Manifesta 16 Ruhr in der St. Anna-Kirche Bochum: Kunst erleben im Kirchenraum

Event: Manifesta 16 Ruhr in der St. Anna-Kirche Bochum in St. Anna-Kirche, Goldhammer Str. 14 A on 3. Oktober 2026

Datum und Uhrzeit

3. Oktober 2026 11:00 Uhr

Veranstaltungsort

Bochum
44 Bochum, Deutschland

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Über diese Veranstaltung

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Entspannt

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Manifesta 16 Ruhr in der St. Anna-Kirche: Kunst, Kirche und neue Perspektiven in Bochum

Mit der Manifesta 16 Ruhr verwandelt sich die St. Anna-Kirche in Bochum in einen Ort der künstlerischen Auseinandersetzung, der architektonischen Erinnerung und der gesellschaftlichen Frage nach dem, was aus sakralen Räumen in einer sich wandelnden Stadt werden kann. Die Biennale greift die Nachkriegs- und Kirchenarchitektur des Ruhrgebiets auf und öffnet sie für zeitgenössische Kunst, Vermittlung und Begegnung. ([manifesta16.org](https://manifesta16.org/about?utm_source=openai))

Ein Kunsterlebnis zwischen Expressionismus und Gegenwart

Die St. Anna-Kirche, 1929 von Wilhelm Peter entworfen, liegt im Bochumer Stadtteil Goldhamme, einem Viertel mit enger Verbindung zur Stahlindustrie und zur Arbeitergeschichte der Stadt. Der Bau verbindet einfache expressionistische Formen mit einer klaren, strukturierten Raumwirkung. Hinzu kommen Fenster von Nikolaus Bette mit leuchtenden organischen Motiven in Rot, Blau und Grün, die dem Innenraum eine fast malerische Tiefe verleihen. ([manifesta16.org](https://manifesta16.org/venues/st-anna-bochem?utm_source=openai))

Zwischen Kunstinstallation, Raum und sozialem Dialog

Manifesta 16 Ruhr versteht sich nicht als klassische Ausstellung, sondern als biennales Projekt für gemeinschaftliche Nutzung, kulturelle Bildung und künstlerische Intervention. In Bochum werden ehemalige Kirchen zu kulturellen Gemeinschaftsorten, in denen Ausstellungen, Workshops, Performances und Vermittlungsformate aufeinander treffen. Für die St. Anna-Kirche sind unter anderem Pedro Cabrita Reis, Kateryna Lysovenko, Pınar Öğrenci, Mykola Ridnyi und Wilhelm Sasnal angekündigt; als Creative Mediators begleiten Anda Rottenberg und Krzysztof Kosciuczuk das Projekt. ([manifesta16.org](https://manifesta16.org/venues/st-anna-bochem?utm_source=openai))

Ausstellungsatmosphäre mit Bildungsanspruch

Die Manifesta 16 Ruhr setzt bewusst auf Vermittlung: Führungen, Open Walks und Programme für unterschiedliche Zielgruppen gehören zum Kern der Biennale. Laut offizieller Website richtet sich das Education- und Mediation-Programm an vielfältige Besuchergruppen, darunter auch Schulklassen und lokale Initiativen. So entsteht ein Kunsterlebnis, das nicht nur betrachtet, sondern diskutiert, befragt und gemeinsam ausgehandelt wird. ([manifesta16.org](https://www.manifesta16.org/about-manifesta?utm_source=openai))

Barrierefreiheit und Besuch in Bochum

Die St. Anna-Kirche ist laut Manifesta-Website rollstuhlgerecht zugänglich; zugleich weist der Veranstalter darauf hin, dass es in manchen historischen Kirchenbereichen Einschränkungen geben kann. Für die St. Anna sind keine rollstuhlgerechten Toiletten ausgewiesen. Der Besuch ist kostenlos und ohne Ticket möglich, was die Schwelle für einen spontanen Ausstellungsbesuch angenehm niedrig hält. ([manifesta16.org](https://manifesta16.org/contact))

Wer sich für zeitgenössische Kunst im Dialog mit Architektur, Stadtgeschichte und sozialem Wandel interessiert, findet hier eine Ausstellung mit besonderer Tiefe. Die Manifesta 16 Ruhr in der St. Anna-Kirche lädt dazu ein, den Kirchenraum neu zu sehen und Bochum als Kulturort mit offener Gegenwart zu erleben. Ein Besuch lohnt sich unbedingt – gerade live entfaltet diese Biennale ihre ganze ästhetische und gedankliche Kraft. ([manifesta16.org](https://manifesta16.org/about?utm_source=openai))

Offizielle Kanäle von Manifesta 16 Ruhr:

Quellen:

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Häufig gestellte Fragen