Kirche weiterbauen: Neue Perspektiven für sakrale Räume in Bochum


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Kirche weiterbauen: Zukunftsideen in sakralen Räumen erleben
Wo einst Gottesdienste gefeiert wurden, entsteht ein offener Raum für Nachdenken, Begegnung und architektonische Visionen. Die Ausstellung Kirche weiterbauen – Kulturhaus Ruhr lädt am 21. November 2026 in die Christ-König-Kirche in Bochum ein und verbindet die besondere Atmosphäre eines ehemaligen Sakralbaus mit Fragen zur Zukunft kirchlicher Räume.
Architektur zwischen Geschichte und Aufbruch
Im Mittelpunkt stehen Masterarbeiten von 30 Architektur-Absolventinnen und -Absolventen der TU Dortmund. Sie entwickeln Ideen für neue Nutzungen von fünf Kirchen in Essen, Bochum und Wattenscheid. Pläne, Modelle und Visualisierungen zeigen, wie aus bestehenden Kirchenräumen neue Orte für Kunst, Bewegung, Wissen, Begegnung und Digitalität entstehen können.
Das Vorhandene weiterdenken
Die Entwürfe nehmen Raumproportionen, Licht, Materialität und die Geschichte der Gebäude ernst. Vorgeschlagen werden unter anderem Ateliers unter Gewölben, Bewegungsräume im Kirchenschiff, Bibliotheken, Bühnen, Bäder und begehbare Rechenzentren. Die Ausstellung macht sichtbar, wie eine verantwortungsvolle Umbaukultur den Charakter eines Ortes bewahren und zugleich neue gesellschaftliche Aufgaben aufnehmen kann.
Ein Ort für Dialog und spirituelle Reflexion
Die Christ-König-Kirche wird seit 1998 nicht mehr für Gottesdienste genutzt und war bereits Ausstellungsort sowie Standort der Manifesta 16 Ruhr. Ihre besondere Raumwirkung schafft ein intensives Glaubenserlebnis im weiteren Sinn: Besucherinnen und Besucher begegnen Fragen nach Erinnerung, Wandel, Gemeinschaft und der Rolle von Kirchen in einer sich verändernden Gesellschaft.
Öffnungszeiten und Eintritt
Die Ausstellung ist am Samstag, 21. November 2026, von 11:00 bis 17:00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist kostenfrei. Eine Anmeldung oder besondere Teilnahmevoraussetzung ist nicht angegeben.
Wer Sakralarchitektur, Theologie des Raumes, Stadtentwicklung und gemeinschaftliche Kulturorte miteinander verbinden möchte, findet hier eine anregende religiöse und kulturelle Erfahrung. Die Ausstellung lädt dazu ein, Kirchen nicht nur als Gebäude der Vergangenheit, sondern als mögliche Räume für die Zukunft zu betrachten.









