Manifesta 16 Ruhr in der St. Ludgerus-Kirche: Kunst und Gemeinschaft in Bochum


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Manifesta 16 Ruhr in der St. Ludgerus-Kirche: Kunst, Raum und spirituelle Resonanz in Bochum
In der St. Ludgerus-Kirche in Bochum-Langendreer öffnet sich ein besonderer Ort für eine religiös-kulturelle Erfahrung, die Kunst, Architektur und stille Wahrnehmung miteinander verbindet. Die Manifesta 16 Ruhr nimmt die Atmosphäre eines ehemaligen Kirchenraums auf und lädt dazu ein, den Raum neu zu erleben: als Ort der Erinnerung, der Gemeinschaft und der offenen Begegnung.
Ein Raum mit Geschichte und Ausstrahlung
Die St. Ludgerus-Kirche ist ein markanter Dreiecksbau aus dem Jahr 1966 von Hans Joachim Lohmeyer. Nach Angaben der Veranstalter wird sie heute nicht mehr für religiöse Zwecke genutzt, bleibt aber als architektonisches Zeugnis der Nachkriegszeit eindrucksvoll präsent. Für Besucherinnen und Besucher entsteht dadurch ein außergewöhnliches Glaubenserlebnis zwischen Sakralraum, Kunstinstallation und urbaner Kulturgeschichte.
Kunst als gemeinschaftliche Erfahrung
Die Manifesta 16 Ruhr versteht sich als Biennale, die in verschiedenen Städten des Ruhrgebiets mit künstlerischen Interventionen, Workshops und Begegnungsformaten arbeitet. In Bochum steht dabei die Wiederentdeckung des Raums im Mittelpunkt. Die Veranstaltung greift Themen wie Zusammenhalt, soziale Veränderung und gemeinschaftliches Erleben auf und schafft eine ruhige, zugleich inspirierende spirituelle Atmosphäre.
Ankommen, schauen, nachspüren
Der Besuch in der St. Ludgerus-Kirche richtet sich an Menschen, die Kunst im Kontext von Kirche, Theologie und Gesellschaft neu wahrnehmen möchten. Der Ort ist laut Veranstaltungsangaben rollstuhlgerecht zugänglich. Die Anreise ist über den ÖPNV möglich; genannt werden unter anderem die Haltestellen Am Neggenborn und Kaltehardtstraße sowie eine Bikesharing-Station. Die Adresse lautet Kaltehardtstraße 98 in 44892 Bochum.
Einladung an alle Interessierten
Diese Ausstellung in einem ehemaligen Kirchenraum verbindet kulturelle Tiefe mit offener Zugänglichkeit. Wer die Manifesta 16 Ruhr in der St. Ludgerus-Kirche live erlebt, entdeckt einen Ort zwischen Stille, Architektur und zeitgenössischer Kunst. Ein Besuch lohnt sich für alle, die religiöse Räume, gesellschaftliche Fragen und ästhetische Erfahrung gemeinsam erkunden möchten.
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