Manifesta 16 Ruhr in St. Ludgerus: Kunst und Begegnung in Bochum


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Manifesta 16 Ruhr in der St. Ludgerus-Kirche: Kunst, Raum und spirituelle Begegnung in Bochum
In der St. Ludgerus-Kirche in Bochum-Langendreer entsteht im Rahmen der Manifesta 16 Ruhr ein besonderer Ort der Sammlung, der Offenheit und der kulturellen Begegnung. Die ehemalige katholische Kirche, die heute als konsekrirter, aber nicht genutzter Sakralraum beschrieben wird, öffnet sich für neue Formen des Austauschs und für ein Glaubenserlebnis im Zeichen von Kunst, Erinnerung und Gemeinschaft.
Ein Sakralraum mit neuer Perspektive
Die St. Ludgerus-Kirche wurde 1966 von Hans Joachim Lohmeyer entworfen. Mit ihrer markanten Dreiecksform, klaren Linien und geometrischen Proportionen steht sie für die Nachkriegsarchitektur im Ruhrgebiet und für eine Kirche, die ihre geistliche Prägung behält, auch wenn sie für das Gemeindeleben nicht mehr regulär genutzt wird. Genau dieser besondere Ort macht den Besuch der Manifesta 16 Ruhr in Bochum so eindrucksvoll.
Manifesta 16 Ruhr: europäische Wanderbiennale im Ruhrgebiet
Die Manifesta 16 Ruhr findet vom 21. Juni bis zum 4. Oktober 2026 in Bochum, Duisburg, Essen und Gelsenkirchen statt. Das Projekt bespielt leerstehende Kirchengebäude und versteht sie als Räume für Begegnung, kollektive Praxis und neue kulturelle Erfahrungen. Für Besucherinnen und Besucher entsteht so ein inspirierender Zugang zu Kunst, Stadtgesellschaft und religiöser Architektur.
Was Besucherinnen und Besucher erwartet
Am 25. September 2026 ist die St. Ludgerus-Kirche Teil des Manifesta-Programms in Bochum. Der Ort ist als barrierefrei ausgewiesen; eine Rampe ermöglicht den Zugang mit Rollstuhl. Gleichzeitig ist kein barrierefreies WC vorhanden. Der Eintritt zur Manifesta 16 Ruhr ist frei und ohne Ticket möglich. Damit wird der Besuch zu einer offenen Einladung an alle, die zeitgenössische Kunst in einem spirituell geprägten Raum erleben möchten.
Atmosphäre zwischen Stille und Austausch
Die Verbindung aus sakraler Architektur, kultureller Neuinterpretation und öffentlicher Zugänglichkeit schafft eine besondere spirituelle Atmosphäre. Wer die St. Ludgerus-Kirche betritt, erlebt nicht nur eine Ausstellung, sondern auch einen Raum der Besinnung, des Dialogs und der gemeinsamen Wahrnehmung. Gerade in diesem Spannungsfeld entfaltet sich die religiöse und kulturelle Bedeutung des Projekts.
Fazit
Die Manifesta 16 Ruhr in der St. Ludgerus-Kirche Bochum verbindet Kunst, Geschichte und spirituelle Präsenz auf eindrucksvolle Weise. Besucherinnen und Besucher dürfen einen offenen, stillen und zugleich anregenden Ort erwarten, an dem sich Glauben, Architektur und Gegenwartskunst begegnen. Wer diese besondere Atmosphäre live erleben möchte, sollte den Termin in Bochum nicht verpassen.










