Religion, Landschaft und Verwandtschaft: Eine Reise durch hinduistische Spiritualität


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Auf den Spuren einer reisenden Hindu-Göttin
Wenn Landschaften zu heiligen Räumen werden und mythische Geschichten mit familiären Beziehungen verbunden sind, eröffnet sich ein besonderer Zugang zur religiösen Vielfalt Südasiens. Der Vortrag Religion, Landschaft und Verwandtschaft: Die Reise einer Hindu Göttin lädt am 16. Dezember 2026 in der Volkshochschule Bochum zu einer religionswissenschaftlichen Reise durch den Zentralhimalaya ein.
Mythische Orte und lebendige Spiritualität
Im Mittelpunkt steht ein weit gespanntes Netzwerk heiliger Orte, die als Schauplätze mythischer Ereignisse und als Heimstätten von Hindu-Gottheiten gelten. Besonders im Zentralhimalaya besitzt jedes Tal und jedes Dorf ein eigenes Ensemble an Gottheiten. Diese religiöse Landschaft verbindet lokale Traditionen, Erzählungen und Glaubenspraxis auf eindrucksvolle Weise.
Wenn Gottheiten ihre Verwandten besuchen
Ein besonderer Akzent liegt auf den Gottheiten, die sich auf Reisen begeben. Sie besuchen ihre menschlichen Verwandten und sichern zugleich ihre Herrschaft über das eigene Territorium. Dadurch erscheinen Verwandtschaft, Religion und Landschaft nicht als getrennte Bereiche, sondern als eng miteinander verflochtene Formen kultureller und spiritueller Erfahrung.
Religion mit allen Sinnen verstehen
Religiöse Praxis gibt einer Gegend Gestalt. Sie prägt nicht nur gedankliche Landkarten, sondern auch körperliche, sinnliche und emotionale Erfahrungen. Der Abend eröffnet damit einen fachkundigen Blick auf hinduistische Traditionen, religiöse Räume, Rituale und die Bedeutung von Heimat innerhalb einer lebendigen Spiritualität.
Religionswissenschaft im offenen Dialog
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem CERES, dem Centrum für religionswissenschaftliche Studien der Ruhr-Universität Bochum, statt. Die Volkshochschule Bochum schafft gemeinsam mit CERES einen Raum für wissenschaftlich fundierte Bildung, interkulturelle Verständigung und den Dialog über Religionen. Die Kursleitung übernimmt Gerrit Lange.
Das Angebot richtet sich an alle, die sich für Hinduismus, Religionsgeschichte, religiöse Landschaften und kulturelle Vielfalt interessieren. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Fazit
Besucherinnen und Besucher erwartet ein erkenntnisreicher Abend zwischen Mythos, Landschaft und Verwandtschaft. Wer religiöse Traditionen in ihrem kulturellen Zusammenhang verstehen und neue Perspektiven auf hinduistische Spiritualität gewinnen möchte, erlebt in Bochum einen inspirierenden Zugang zu einer faszinierenden Welt.










